1. Startseite
  2. Lokales (Landsberg)
  3. Rattenplage in Landsberg: Jetzt wird die Stadt aktiv

Landsberg

18.10.2019

Rattenplage in Landsberg: Jetzt wird die Stadt aktiv

Abfall und Lebensmittelreste sorgen für die Nahrungsgrundlage von Ratten. In Landsberg sind die Nager zurzeit vermehrt anzutreffen.
Bild: Arno Burgi/dpa (Archiv)

Plus Im Herkomerpark und am Hauptplatz in Landsberg stehen Fallen. Ein Bürger schildert, wo er die Ratten schon überall gesehen hat.

Die Stadt Landsberg geht jetzt gegen Ratten vor, die sich in jüngster Zeit im Innenstadtbereich erheblich vermehrt haben. Wie die Stadtverwaltung am Freitag mitteilte, habe sich die Zahl der Nager insbesondere auf dem Hauptplatz und im Herkomerpark stark erhöht. Ein professioneller Schädlingsbekämpfer habe nun im Herkomerpark und auf dem Hauptplatz im Bereich der Platanen Fallen aufgestellt. Die Fallen sind laut Stadt so installiert, dass sie nicht zu sehen sind und keine Gefahr für Mensch und andere Tiere darstellen. Ein Bürger schildert, wo er die Ratten schon überall gesehen hat.

Weiterlesen mit dem Plus+ Paket

  • Zugriff auf mehr als 200 neue Plus+Artikel pro Woche
  • Zugang zu lokalen Inhalten, die älter als 30 Tage sind
  • Artikel kommentieren und Newsletter verwalten
  • Jederzeit monatlich kündbar
Jetzt für nur 0,99 € testen

Weiterlesen mit dem Plus+ Paket

  • Zugriff auf mehr als 200 neue Plus+Artikel pro Woche
  • Zugang zu lokalen Inhalten, die älter als 30 Tage sind
  • Artikel kommentieren und Newsletter verwalten
  • Jederzeit monatlich kündbar
Jetzt für nur 0,99 € testen

Was der Grund für die Vermehrung der Tiere ist

Grund für die gewachsene Rattenpopulation seien weggeworfene Essensreste. Diese sorgten für eine gute Futtergrundlage für Ratten und andere Schädlinge.

Parallel zu der Mitteilung der Stadt wurde das LT auch von einem Bürger darauf hingewiesen, dass sich im Innenstadtbereich vermehrt Ratten tummeln. Seine Lebensgefährtin habe sich deswegen auch schon an die Stadtverwaltung, gewandt, berichtete Bernhard Becker. Der Fernpendler, der von Montag bis Donnerstag in Frankfurt arbeitet, berichtete von wiederholten Begegnungen mit Ratten, wenn er frühmorgens in der Dunkelheit am Klostereck vorbei über die Karolinenbrücke in Richtung Bahnhof gehe. „Wenn man um 4 Uhr die vierbeinigen Freunde sieht, dann denkt man, ups, was ist denn da los.“ Besonders häufig könnten die Ratten an der Westseite der Karolinenbrücke beobachtet werden, insbesondere zwischen den Bodendeckern und Steinen in der Fußgängerunterführung. „Da reden wir von 20 Tieren, die permanent da sind, da raschelt es unter der Bepflanzung“, schildert Becker seine Wahrnehmungen.

Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.
Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.

Selbst am Tag kann man sie sehen

Selbst am Tag könne man Ratten sehen, „die haben keine Angst mehr“. Daneben habe er die Nager auch im Englischen Garten und in der Umgebung des Mutterturms gesehen – und sogar auf seinem Balkon, und der befinde sich im vierten Stock.

Seine Lebensgefährtin habe sich wegen der Ratten auch schon an die Stadt gewandt, berichtete Becker weiter. Da habe es aber geheißen, in der Nähe des Wassers seien Ratten normal. „Das kann ich so aber nicht mittragen“, meint Becker.

Inzwischen aber sieht man in der Stadt auch Handlungsbedarf, wie die Meldung bestätigt, dass nun ein Schädlingsbekämpfer gegen die Ratten in Aktion tritt.

Themen folgen

Sie haben nicht die Berechtigung zu kommentieren. Bitte beachten Sie, dass Sie als Einzelperson angemeldet sein müssen, um kommentieren zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an moderator@augsburger-allgemeine.de.

Bitte melden Sie sich an, um mit zu diskutieren.

Das könnte Sie auch interessieren