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Rauchverbot: Ein Gesetz, das Sinn macht

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Kommentar Von Stephanie Millonig
08.11.2019

Nicht mehr in der Kneipe rauchen. Daran haben sich fast alle gewöhnt, sagt LT-Redakteurin Stephanie Millonig.

Gerade mal elf Jahre sind vergangen, seit in Bayern Rauchen nicht mehr erlaubt ist. Und selbst ein Raucher kann es sich nicht mehr vorstellen, sich in einer Kneipe eine Kippe anzustecken. Und das ist gut so. Selbst daheim hat sich so mancher angewöhnt, nur noch auf Balkon und Terrasse zu rauchen.

Auf der Terrasse: Weiter erlaubt

Sollte aber auch auf der Wirtshausterrasse der Glimmstängel verboten werden? Das dürfte wohl übertrieben sein. Ein paar Areale sollten auch den Rauchern zugestanden werden. Denn warum wird Rauchen überhaupt verboten, im Unterschied zum Alkohol, der ebenfalls der Gesundheit sehr gefährlich werden kann? Weil, wer trinkt, sich selber schadet, wer raucht, aber auch anderen Gesundheitsschäden zumutet. Im Freien kann man sich freilich arrangieren und es findet sich sicherlich genügend Raum zwischen Rauchern und Nichtrauchern.

Das Nichtrauchergesetz – aber auch schon früher beispielsweise die Gurtpflicht – zeigt, dass Vorschriften, die anfangs zu wütenden Protesten bei den Betroffenen geführt haben, nach einigen Jahren zur völligen Normalität geworden sind. Das heißt, wenn Freiheiten beschränkt werden, sich dies schlussendlich aber als sinnvoll erweist, dann wird es von der Bevölkerung auch akzeptiert. Bleibt zu hoffen, dass sich diese Erkenntnis im Zusammenhang mit einem generellen Tempolimit auf deutschen Autobahnen auch noch durchsetzt.

Der Bericht zum Thema: Ein Lokal ohne Rauch gefällt auch den Wirten

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