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13.10.2010

Raus aus der Realität!

Fünf Jahre hat Maximilian Glaser an einem Fantasy-Text gebastelt. Sein 168-seitiger Roman "Die Chroniken eines Mörders - Band 1 Chaosklinge" ist jetzt im Noel-Verlag erschienen, ISBN 3940209635. Foto: Kristin Häckl
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Fünf Jahre hat Maximilian Glaser an einem Fantasy-Text gebastelt. Sein 168-seitiger Roman "Die Chroniken eines Mörders - Band 1 Chaosklinge" ist jetzt im Noel-Verlag erschienen, ISBN 3940209635. Foto: Kristin Häckl
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Landsberg "Hauptsache raus aus der Realität!" lautet die einfache Aussage von Maximilian Glaser alias Maximilian W. Varûn auf die Frage, welche Bücher er gerne lese. Der Landsberger liest und schreibt seit dem Kindesalter, angefangen hat seine kreative Phase mit Kurzgeschichten. Bereits mit 13 bekam er von Online-Firmen Kleinaufträge, um Storyboards zu schreiben, natürlich im Bereich Fantasy.

Nach und nach verfestigte sich bei ihm die Idee für einen einzelnen Charakter, einen "Menschen, der alles verloren hat in seinem Leben und einen Hass auf sie entwickelt und absolut böse ist." Ihn prägen persönliche Erlebnisse und Einflüsse und die Einstellung über die materielle Sucht nach Geld und Macht der Menschen.

Nachts die besten Ideen

Im Kopf beginnen sich Maximilians Vorstellungen aufzubauen, über den Tag hinweg bekommen Verlauf und Umwelt Gestalt, die abends am Computer in die Tasten gehackt werden und der Geschichte ihre schriftliche Form verleihen. "Nachts habe ich die besten Ideen, man ist richtig in der Geschichte drin, man sieht sie." So entstand über fünf lange Jahre hinweg sein Fantasy-Roman "Die Chroniken eines Mörders - Band 1 Chaosklinge".

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Und wie ist es von dem ewigen Word-Dokument zu einem handfesten Buch gekommen? Für Max als Jungautor gilt es, originell zu sein. Natürlich werden Manuskripte und Exposés per Post an Verlage geschickt, jedoch sind oft auch Fantasy-Buchmessen ein Muss. "Autoren tragen Manuskripte mit sich herum, um sie abgeben zu können und Kontakt zu Verlagen zu bekommen", so Max.

Doch wie bei einer Bewerbung ist es auch hier wichtig, herauszustechen und etwas Besonderes zu zeigen. Deshalb hat sich der heute 25-Jährige etwas überlegt: Die Meinung, dass Verlage an den Manuskripten der Neulinge ersticken, teilen diese selbst anscheinend auch. Und da er sie nicht mit "Papierkram" überhäufen wollte, stellte er CDs in Form von Visitenkarten zusammen, worauf sein Manuskript in digitaler Form zu finden war. Und endlich - nach doch unzähligen Absagen bekam er eine Zusage.

Flucht aus der Realität

"Mein Grundbaustein ist die Fantasie. Nach der Erfahrung mit den vielen Kurzgeschichten und Interesse am vielen Lesen bin ich dort reingerutscht, man kann es nicht erzwingen zu schreiben. Außerdem ist es eine Art Flucht aus der Realität für mich, eine Hilfe Gelebtes in schriftlicher Form zu verarbeiten und nach außen zu tragen." Nebenbei ist Maximilian auch gerne für sich - wie während der Zeiten, in denen er schreibt. Und so auch Krayac, sein Hauptcharakter in dem neuen Buch, das seit Oktober 2010 in allen Buchläden zu erhalten ist: "Er verlor seine Heimat, seine Liebe, seine Menschlichkeit … Eine Zeit der Angst, ein Zeitalter des Chaos!"

Internet Reinschauen lohnt sich! Zum Beispiel auf die Fanpage des Romans: www.chaosklinge.de oder auf eine Seite, die Autoren die Möglichkeit gibt, sich bemerkbar zu machen: www.buchvorstellung.net

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