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Eishockey

14.01.2018

Revanche geglückt, Selbstvertrauen getankt

Er eröffnete den Torreigen. Markus Kerber traf zum zwischenzeitlichen 1:0. Am Ende gewann der HC Landsberg gegen Pfaffenhofen mit 7:1. Damit ist die Vorrunde in der Eishockey-Bayernliga beendet.
Bild: Thorsten Jordan

Die offene Rechnung mit Pfaffenhofen hat der HC Landsberg eindrucksvoll beglichen. Ab jetzt beginnt die entscheidende Phase der Saison.

Die Vorrunde ist abgehakt. Der 7:1-Sieg über Pfaffenhofen war für den HC Landsberg der Schlusspunkt unter das erste Kapitel der Eishockey-Bayernligasaison. Am Freitag beginnt die sogenannte Verzahnungsrunde mit den Oberligisten, in der es um die Qualifikation für die Play-offs geht. Im ersten von insgesamt zehn Spielen müssen die Riverkings am Freitag zum ersten Gruppengegner (wohl nach Passau).

Vom ersten Bully an ging es in eine Richtung – aufs Pfaffenhofener Tor. Allerdings ließen die Landsberger einige gute Gelegenheiten aus. Die Icehogs sorgten nur für zaghafte Vorstöße. Nach genau sechs Minuten klingelte es dann doch im Pfaffenhofener Kasten: Dennis Sturm legte Markus Kerber uneigennützig das 1:0 auf. HCL-Verteidiger Sven Curmann musste Mitte des ersten Drittels verletzt vom Eis. Eine Überzahl brachte den Riverkings nichts ein – zu ungenau war ihr Powerplay. Pfaffenhofen machte es kurz darauf aber nicht besser. Landsberg hatte in Unterzahl sogar die dicke Chance aufs 2:0, aber Dennis Sturm vergab leichtfertig seinen Alleingang aufs Tor von Keeper Philipp Hähl. Ansonsten war es das im ersten Durchgang.

Slavicek ist Papa

Das zweite Drittel war relativ ereignisarm. Man merkte beiden Teams an, dass es das letzte reguläre Spiel der Vorrunde war. Für beide ging es um nichts mehr. Außerdem war es im Stadion äußerst still. Die Ultras hatten offenbar einen Stimmungsboykott eingelegt, nachdem es vergangenes Wochenende beim Derby in Peißenberg einen Zusammenstoß mit der Polizei gegeben hatte (LT berichtete).

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Der wieder genese Tom Fischer musste zwischenzeitlich mit einer zehnminütigen Disziplinarstrafe auf die Bank. Dann wollte doch noch ein Tor fallen. Zuerst erzielte Thomas Zeck auf Zuspiel von Dennis Sturm das 2:0 (29.). Dann sorgten die beiden Geburtstagskinder Daniel Menge (Assist) und Marcel Juhasz für das 3:0 (30.). Die beiden Oldies im Team der Riverkings wurden am Sonntag beide 35 Jahre alt. Das sollte es aber noch nicht gewesen sein: In der 33. Minute stellte Andreas Schmelcher auf 4:0.

Güßbacher darf ins Tor

Und jetzt hatte sich der HCL offenbar warm gespielt. Denn Dennis Neal ließ das 5:0 folgen (34.). Schon jetzt war klar, dass die 1:4-Niederlage aus dem Hinspiel damit getilgt sein sollte. Der HCL präsentierte sich bis dahin auch ohne seinen Topscorer Bobby Slavicek in Torlaune. Der Tscheche war am Samstag Vater eines gesunden Buben geworden und hatte deshalb freibekommen.

Hinten war Christoph Schedlbauer im Tor der Landsberger eine Bank – er rettete im Laufe des Spiels mehrfach und hielt seinen Kasten sauber. Im Schlussdrittel schickte Trainer Randy Neal Maximilian Güßbacher für Schedlbauer aufs Eis. Geburtstagskind Daniel Menge erzielte in der 48. Minute in Überzahl das 6:0. Den Pfaffenhofener Ehrentreffer vor 575 Zuschauern besorgte Michael Chemello (51.). Den Schlusspunkt setzte Mika Reuter 38 Sekunden vor Ende (Überzahl).

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