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Fußball Landsberg

22.10.2017

Richtige Freude will nicht aufkommen

Nach drei Niederlagen in Folge haben die Landsberger (von links Lukas Göttle, Dominik Schön, Philipp Beigl und Alexander Buschel) zwar ein Unentschieden erzielt, doch bei der Premiere von Trainer Guido Kandziora (neben Lukas Göttle) wäre mehr drin gewesen.
Bild: Julian Leitenstorfer

Der TSV Landsberg erzielt gegen Schwaben Augsburg ein Unentschieden. Bei der Premiere des neuen Trainers Guido Kandziora wäre allerdings mehr drin gewesen.

Beinahe wäre es eine perfekte Premiere für Landsbergs neuen Trainer Guido Kandziora geworden – so wurde es aber nur eine gute Premiere: Nach einer 2:0-Führung musste der TSV Landsberg im Bayernliga-Heimspiel gegen Schwaben Augsburg noch den Ausgleich hinnehmen. Auch wenn der eine Punkt im Kampf gegen den Abstieg nicht wirklich weiterhilft: Die Leistung, die der TSV zeigte, macht Hoffnung, dass sich die Mannschaft noch rechtzeitig ins Mittelfeld der Tabelle absetzen kann.

Entgegen den Ankündigungen von Kandziora waren sowohl Dominik Schön als auch Sebastian Bonfert in der Startelf. Schön als defensiver Sechser, Bonfert im offensiven Mittelfeld. Für die Landsberger galt es aber erst mal Sicherheit zu gewinnen: In den ersten zehn Minuten schienen die Teams einen Nichtangriffspakt zu verfolgen – keines wollte einen Fehler machen.

Partie nimmt langsam Fahrt auf

Dann nahm die Partie langsam Fahrt auf. Und wenn auch das 1:0 für Landsberg etwas glücklich fiel – unverdient war es nicht. Nach einem Freistoß von Dominik Schön war Alexander Buschel mit dem Kopf zur Stelle und irgendwie trudelte der Ball über die Linie.

Nun erhöhte auch Schwaben Augsburg das Tempo: Nach einem Freistoß flog der Ball knapp am linken Kreuzeck der Landsberger vorbei (28.), in der 35. war es das rechte Kreuzeck: Wenn die Augsburger zum Abschluss kamen, wurde es brenzlig. Kurz vor der Pause gab es eine strittige Szene: Felix Mailänder wurde im Augsburger Strafraum gestoßen, doch der Schiri ließ weiterspielen. Hier hätte man durchaus Elfmeter geben können.

Landsberg startet gut in die zweite Hälfte

Gleich zu Beginn der zweiten Hälfte zeigten die Landsberger einige schöne Spielzüge, doch der Abschluss fehlte. Anders in der 64. Minute: Nach einer Ecke für den TSV schlug ein Augsburger über den Ball, Sebastian Bonfert stand holdrichtig und erhöhte auf 2:0. Eigentlich sollte das doch reichen, aber schon in der 73. fiel der Anschluss: Ein Freistoß von Lorenzo Gremes ging an der Mauer vorbei ins kurze Eck.

Das Zittern beginnt

Und das Landsberger Zittern begann. Augsburg übernahm immer mehr das Kommando und Landsberg versuchte, die Angriffe früh abzufangen. Ein schneller Spielzug der Augsburger in der 81. hebelte die TSV-Abwehr aus: Michael Geldhauser köpfte eine Flanke frei zum Ausgleich ins Tor. Beinahe hätten die Gäste sogar noch das 3:2 erzielt, doch der Stürmer wurde wegen Abseits zurückgepfiffen. Auch Landsberg hatte noch eine Chance (87.), Sebastian Bonfert kam aber nicht zum Abschluss. Auch wenn es nur ein Punkt ist: Spielerisch und kämpferisch war es eine respektable Leistung der Landsberger.

TSV Landsberg: Beigl, Gilg, Nichelmann, Buschel, D. Siegwart, Schön, Göttle, Mailänder, Bonfert, Neuhaus (84. Marjancic), Ph. Siegwart (90. Birkner)

Schwaben Augsburg: Scheurer, Baier, Gremes, Woltmann, Löw, Framberger, Gutia, Schmid, Fiedler (46. Kefer), Wallner (64. Drechsler), Boyer (63. Geldhauser)

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