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Feuerwehr

23.02.2015

Rinder eingefangen und Lampe umgesägt

Nach 25 Jahren Tätigkeit als Kassenwart verabschiedet wurde Reinhard Bauer (links) durch den Vorsitzenden Florian Hagenbusch.
Bild: Andreas Hoehne

In Leeder gab es 2014 nicht besonders viel zu tun

Im landkreisweiten Trend liegt auch die Freiwillige Feuerwehr Leeder. Denn sie verzeichnete 2014 deutlich weniger Einsätze als in den Vorjahren. Wie Kommandant Martin Guggenmos bei der Generalversammlung im Gasthaus Luitpold informierte, mussten die Aktiven im Vorjahr nur 22 Mal in Aktion treten, 2013 waren es noch 32 Mal. Noch deutlicher wird der Rückgang, wenn man die Zahl der geleisteten Einsatzstunden betrachtet. Sie betrug nur etwa ein Drittel der Vergleichszahl aus dem Jahr 2013. Neben dem klassischen Brandschutz gehörte beispielsweise auch das Einfangen von Rindern und das Umsägen einer Straßenlampe zum Einsatzspektrum im vergangenen Jahr.

Guggenmos sprach auch von seinem „einsatzschwächsten Jahr“ in den 15 Jahren, seit er Kommandant ist. Es sei ihm auch ausgesprochen schwergefallen, überhaupt einige besondere Ereignisse für die Versammlung aufzulisten. Dazu gehörte wieder einmal ein Einsatz am Marktsonntag, an dem die Feuerwehr in ihr Gerätehaus zum Essen und Trinken einlädt. Ansonsten wurde die Tätigkeit der Aktiven von etlichen Lehrgängen und der Einführung des Digitalfunks geprägt.

Weiterhin im Aufwind befindet sich in Leeder die Nachwuchsarbeit, über die Jugendwart André Kirsten informierte. Nach dem Neueintritt von Jan Hahn, Julia Hufnagl und Jonas Rittershofer verfügt man nun über 17 Feuerwehranwärter, darunter sind vier Mädchen. Die Jugendlichen nahmen an Übungen, einem Wissenstest in Denklingen und einem Erste-Hilfe-Kurs teil. Übungsfleißigster Anwärter war Dominik Guggenmos, der es allein auf 65 Stunden brachte. Ihm überreichte Kirsten die Wandertrophäe, einen geschnitzten Florian.

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Das Vereinsleben wurde durch die Rückholung des ersten Leederer Einsatzfahrzeuges vom Typ TLF 16 bestimmt. Vorsitzender Florian Hagenbusch warb in der Versammlung dafür, beim Feuerwehrhausanbau mitzuhelfen, der notwendig sei, um das Fahrzeug unterzubringen. Konsequent umsetzen wird man die Auflagen des Bundeskinderschutzgesetzes. Demnach müssen neben den Jugendbetreuern sämtliche Vorstandsmitglieder und Gruppenführer die geforderte Unbedenklichkeitsbescheinigung beibringen, ansonsten, so Hagenbusch, dürften die Betreffenden nicht länger bei der Feuerwehr mitmachen.

Einstimmig beschlossen wurde eine neue Satzung, die den Vorstand handlungsfähiger machen soll. Demnach werden die Gruppenführer, der Gerätewart und Atemschutzwart dem Führungskreis nicht mehr angehören. Stattdessen wird auf zwei Jahre ein Mannschaftsvertreter gewählt. In einer schriftlichen Abstimmung wurde Christoph Kneißl für diese Funktion ausgewählt. Beschlossen wurde auch, die Amtszeit der übrigen Vorstandsmitglieder von bisher sechs auf vier Jahre zu verkürzen.

Turnusgemäß stand die Neuwahl des Kassenwarts an. Reinhard Bauer verzichtete nach 25 Jahren Tätigkeit auf eine erneute Kandidatur und wurde mit einem Geschenk verabschiedet. Zu seinem Nachfolger wurde Florian Wieland bestimmt.

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