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Eishockey

11.12.2016

Riverkings sind nicht zu halten

Nicht zu halten waren die Riverkings von ihrem „Angstgegner“ Peißenberg: Mit 11:5 feierte die Mannschaft den zweiten Kantersieg an diesem Wochenende. Besonders freuen durfte sich Mika Reuter (rechts), der zum Spieler des Tages auf Landsberger Seite gewählt wurde.
Bild: Julian Leitenstorfer

Landsberger sorgen mit dem 11:5 gegen Peißenberg für ein perfektes Wochenende. 1111 Zuschauer sahen ein packendes Spiel, in dem die Gastgeber vor allem im zweiten Drittel überraschten.

Als Tabellenzweiter waren die Eishackler aus Peißenberg nach Landsberg gekommen – mit einer 5:11-Klatsche im Gepäck mussten sie die Heimfahrt antreten. Was die Riverkings gestern Abend gegen ihren „Angstgegner“ zeigten, war eines ihrer besten Saisonspiele und hatte die 1111 Zuschauer absolut verdient. Bemerkenswert war vor allem das zweite Drittel der Landsberger. Bislang immer der Schwachpunkt, spielte die Mannschaft von Andreas Zeck im Mitteldrittel diesmal ganz groß auf und sorgte schon für die Vorentscheidung.

Doch nicht nur die Anzahl der Treffer begeisterte die Landsberger Fans unter den Zuschauern, auch wie diese herausgespielt wurden: Ein Tor war schöner als das andere. Beispielsweise das 6:4 durch Cody Freeman, der die Scheibe hinter dem Tor aufnahm, nach vorne zog, dabei alle Peißenberger Verteidiger narrte und schließlich aus spitzem Winkel ins Kreuzeck verwandelte. Oder das 7:4 durch Mika Reuter, der einen perfekten Pass von Markus Kerber erhalten hatten und so den Konter erfolgreich abschloss. Nicht zu vergessen der letzte Treffer: Dennis Sturm erhielt einen Penalty und versenkte diesen so abgebrüht, dass ihn der Peißenberger Keeper so schnell sicher nicht vergessen wird. Insgesamt ein Eishockeyabend ganz nach dem Geschmack aller Riverkings-Anhänger.

Dass auch die nötige Spannung geboten war, dafür sorgten die Landsberger in den ersten 30 Spielminuten. Denn die 1:0-Führung nach nur 14 Sekunden durch Marcel Juhasz wurde schnell wieder ausgeglichen. Auch der 3:1-Vorsprung, beide Tore erzielte Cody Freeman, hatte nicht Bestand, denn in die Kabine ging es mit einem 3:3 und zum Schluss wurden die Landsberger von der Pausensirene erlöst, da war Peißenberg nämlich brandgefährlich.

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Auch das 4:3 durch Sven Gäbelein, der einen Alleingang eiskalt versenkte, hielt nur zwei Minuten, doch nach dem 4:4-Ausgleich drehten die Riverkings enorm auf – und das im sonst so schwachen zweiten Drittel. Markus Kerber fälschte einen Schuss von Robin Maag zum 5:4 ab, dann glänzte erneut Freemann, ehe Mika Reuter an der Reihe war: Bei seinem ersten Treffer hatte der Schiedsrichter, der eine sehr gute Leistung zeigte, versehentlich Dennis Sturm als Torschützen angegeben, doch ehe das korrigiert werden konnte, traf Reuter, der auch Spieler des Tages wurde, schon zum zweiten Mal – und diesmal war es eindeutig. Das 8:4 vor den letzten 20 Minuten war die Vorentscheidung. Doch die Landsberger hatten noch nicht genug: Tobias Wedl und erneut Reuter stellten auf 10:4, ehe Peißenberg in Überzahl das fünfte Tor gelang. Doch der letzte Treffer musste an diesem Abend den Gastgebern gehören – und den erzielte Dennis Sturm eben per Penalty.

Damit feierten die Landsberger nach dem 10:2 gegen Moosburg am Freitag den zweiten Kantersieg – und auch die zweite Revanche.

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