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Fuchstal

25.07.2016

Roboterspinnen im Silberstollen

Gegen die Roboterspinnen setzt sich Paul (Eva Pohl) zur Wehr.
Bild: Andreas Hoehne

500 Besucher bei der Theateraufführung

Fuchstal Ein großes Stück präsentiert die Theatergruppe der Mittelschule Fuchstal immer vor den Sommerferien. hatte man „Echte Helden – Im Labyrinth der Silberspinnen“ ausgewählt, ein Abenteuerstück, das Barbara Peters nach einem Jugendbuch von Tina Zang verfasst hatte.

Die drei Vorstellungen in der Fuchstalhalle verfolgten über 500 Kinder und Erwachsene, darunter auch von der Grundschule Denklingen. Die Geschichte handelt von sechs Freunden, die im Silberstollen nur ihre neue Taschenlampe ausprobieren wollen. Doch sie gelangen in das Laboratorium des skurrilen Professors Salivari, der mit seinem Sohn Roberto und einer Reihe „lebender und sprechender“ Computer Experimente durchführt.

Unter anderem hat der Wissenschaftler menschengroße Roboterspinnen entwickelt, die nicht nur Gänge durch den Berg fressen, sondern auch Fäden spinnen, die Salivari als Waffen verwenden will. Er nimmt die sechs Freunde gefangen und verlangt, die außer Kontrolle geratenen Spinnen außer Gefecht zu setzen. Mit Köpfchen gelingt das den „Helden“ und sie schaffen es zudem, sich selbst und zwei im Berg eingeschlossene Kinder zu befreien.

Roboterspinnen im Silberstollen

Bei der Aufführung in Fuchstal bildeten die Kostüme und Kulissen eine besondere Augenweide. So besaßen die fünf Roboterspinnen acht abstehende Beine, was im Vorfeld schneiderische Kreativität abverlangt hatte. Geschickt gelöst wurde es auch, die Ebenen des unterirdischen Berges auf eine Bühne zu bekommen. Die Kinder verließen die Szene durch einen engen Gang auf der Rückseite, um dann an anderer Stelle über eine Rutschbahn wieder auf die Bühne zu purzeln, die mit wenigen Handgriffen sowie durch Lichteffekte ganz ohne „Vorhang“ ihr Aussehen verändert hatte.

Nach einer wenig geglückten Generalprobe gelang es bei den Aufführungen erstaunlich sicher, die teils recht langen Dialoge ohne Hilfe der Souffleuse zu sprechen. Eingeübt und inszeniert hatten die Aufführung die Fachlehrerinnen Ursula Hoehne und Barbara Mayer. Unterstützt wurden sie von der Theaterexpertin Sonja Schnieringer.

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