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22.02.2008

Rumpftruppe hält gut mit

Ravensburg (wu) - In Führung gehen, das war der Wunsch von Landsbergs Trainer Stefan Ihsen. Das gelang seiner Mannschaft gestern Abend zwar, am Ende musste sich der EVL 2000 aber gegen Ravensburg mit 1:3 (1:1,0:1,0:1) geschlagen geben. Dabei hielten die Landsberger, die auf fünf Stammspieler verzichten mussten, vor 3200 Zuschauern gut mit. Da Regensburg seine Partie gewann, rutschte der EV Landsberg 2000 allerdings auf den letzten Tabellenplatz in der Eishockey-Bundesliga ab.

Mit einer Rumpftruppe mussten die Landsberger in Ravensburg antreten. Matthias Wittmann und Ty Morris waren gesperrt, zum verletzten Christoph Koziol gesellten sich am Donnerstag beziehungsweise Freitag auch noch Kevin Young und Kyle Helms. Umso überraschender war der vor allem kämpferisch starke Auftritt der EVL-Spieler, waren doch Einsatz und Laufbereitschaft in den vergangenen Partien des Öfteren vermisst worden.

Zum guten Auftreten passte auch der Start: Nach drei Minuten überwand Marcel Juhasz auf Pass von Grigorijs Pantelejevs Ravensburgs Torhüter Dennis Endras zur Landsberger Führung. Der EVL 2000 hatte danach durch Austin Wycisk und Pantelejevs sogar die Chance den Vorsprung auszubauen. Stattdessen kamen die Ravensburger zum Ausgleich: Derek Switzer (11.) war der Torschütze.

Gegentreffer in Überzahl

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Ravensburg hatte zwar über die gesamte Partie mehr Spielanteile, doch die Gäste kamen immer wieder gefährlich vor das Tor von Dennis Endras. Nach der ersten Drittelpause hatte der EVR den besseren Beginn. In Unterzahl gelang Robert Brezina nach einem Fehler von Manuel Wintergerst das 2:1 (22.). Dank des mit viel Übersicht spielenden Grigorijs Pantelejevs kamen die Landsberger immer wieder zu Chancen. Peter Aubry zeigte eine solide Leistung, hielt seinen Kasten sauber und seine Mannschaft im Spiel.

Auch im letzten Abschnitt reichten die Kräfte bei den Landsbergern. Allerdings besiegelte das 3:1 von Marvin Tepper (49.) die Niederlage. Er fälschte einen Schuss des Ex-Landsbergers Alexander Wedl ins Tor ab. Da sich die Gäste durch unnötige Strafen (Martin Hoffmann und Manuel Wintergerst) schwächten, rückte der mögliche Ausgleich in weite Ferne.

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