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Eishockey

20.02.2015

Runde eins geht an Memmingen

Im ersten Play-off-Viertelfinale stolperten die Landsberger (weißes Trikot Stefan Kerber) über Memmingen. Allerdings hatten die Riverkings viel Pech, denn der 1:2-Anschlusstreffer wurde nicht gegeben. Doch am Sonntag können sie zu Hause wieder ausgleichen.
Bild: Thorsten Jordan

Am Sonntag können die Riverkings zu Hause aber wieder ausgleichen. Ein nicht gegebenes Tor war der Knackpunkt

Na gut: Das erste Spiel geht an Memmingen, wobei das 6:0 klar zu hoch war, denn bis Ende des zweiten Drittels waren die Riverkings gleichwertig – und noch ist nichts entschieden. Am Sonntag (17 Uhr) steht das zweite Spiel in Landsberg an und da können die Riverkings – mit ein bisschen mehr Glück im Abschluss – durchaus die Serie ausgleichen.

Die Riverkings starteten prima und hatten schnell eine tolle Chance durch Markus Kerber, der aber nur den Pfosten traf. Dieses Pech sollte sich am Ende rächen, denn die Landsberger waren dem Favoriten durchaus ebenbürtig. Aber Memmingen hatte mehr Schussglück – so auch bei der Führung der Indians in der 7. Minute. Zwei Strafen – je eine für Memmingen und den HCL – brachten nichts ein. Stattdessen hatten die Landsberger gegen Ende des ersten Abschnitts noch zwei Möglichkeiten, aber Sturm und erneut Markus Kerber scheiterten.

Auch der zweite Abschnitt bot ein munteres Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Und wieder hatte Memmingen Glück, als ein Schuss von Baker in der 29. ins Tor fand. Die Riverkings ließen sich davon nicht aus dem Konzept bringen. Allerdings zog sich Memmingen weiter zurück, doch die Landsberger fanden trotzdem Lücken und kamen immer wieder zum Abschluss. Dann endlich, kurz vor der zweiten Pause, lag die Scheibe im Memminger Kasten: 1:2 – der inzwischen hoch verdiente Anschlusstreffer – glaubte man lange, doch schließlich gab der Schiri den Treffer nicht, weil das Tor verschoben war. Riesenpech für die Riverkings. Markus Haschka, Vorsitzender des HCL, war sich nicht sicher, aber „so wie ich es gesehen habe, war die Scheibe drin und es war ein Tor“. Ihm tat es „unheimlich leid für die Jungs“, die einen tollen Kampf zeigten. Zwischenzeitlich war das Spiel etwas härter geworden – kleinere Rauferein wurden mit jeweils zwei Minuten bestraft.

Weiter ging es im letzten Drittel – und die Gastgeber waren nervös. Über 2000 Zuschauer waren im Stadion, das machte sich bei den Indians bemerkbar, während die Riverkings frei aufspielten. Doch es ist nichts Neues: Wenn man vorne die Chancen nicht verwertet – bekommt man die Tore selbst. Mit einem Doppelschlag in der 50. entschieden die Memminger das erste Spiel zu ihren Gunsten, am Ende stand es sogar 6:0 – viel zu hoch.

Gelassen sah es Trainer Andreas Zeck: „Es ist nichts verloren. Wir haben es in der Kabine besprochen, jetzt heißt es Kopf hoch und am Sonntag geht es wieder bei 0:0 los.“ Und dann treffen die Riverkings hoffentlich nicht nur Latte und Pfosten, sondern ins Tor der Memminger.

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