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Kaufering

06.11.2017

Salzberger hat den Segen der SPD

Thomas Salzberger ist nun offiziell Bürgermeisterkandidat der Kauferinger SPD.
Bild: Romi Löbhard

Der dritte Kandidat für die Bürgermeisterwahl im März steht in Kaufering offiziell fest. Wo Thomas Salzberger seine Stärken sieht.

Thomas Salzberger ist bereit für einen dritten Versuch: Bei der Kauferinger Bürgermeisterwahl am 4. März 2018 ist er Kandidat für die SPD. Bei der Aufstellungsversammlung im Brückenwirt wurde Salzberger von den 16 anwesenden Wahlberechtigten einstimmig nominiert und ist damit nach Andreas Keller (GAL) und Gabriele Uitz ( CSU) der dritte Kauferinger, der sich seinen künftigen Arbeitsplatz im Rathauses des Marktes vorstellen kann.

Neben Kauferinger Genossen waren bei der Versammlung auch prominente Unterstützer wie Landtagsabgeordneter Herbert Kränzlein, SPD-Bundestagskandidat Christian Winklmeier, Albert Thurner, einziger SPD-Bürgermeister im Landkreis Landsberg, und Hanni Baur sowie der Neu-Kauferinger Markus Wasserle aus dem SPD-Kreisvorstand anwesend. Er könne aufgrund seiner Arbeit im Marktgemeinderat seit 2008 mit Bekleidung einer ganzen Reihe von Ausschussämtern und seiner Berufserfahrung das Bürgermeisteramt sofort – ohne lange Einarbeitungszeit – übernehmen, versicherte der in Plattling geborene 51-jährige verheiratete Vater von drei Kindern. Salzberger ist Küchenmeister, war als Zeitsoldat Leiter der Truppenküche. Nach der nachgeholten Fachhochschulreife schlug er die Beamtenlaufbahn ein, wurde Schulreferatsleiter bei der Stadt München und wechselte nach 13 Jahren zur Stadt Landsberg, wo er die Vergabestelle leitet. Zusätzlich absolvierte er eine modular qualifizierende Weiterbildung.

Seit fast 20 Jahren ist er Parteimitglied

Es gebe etliche Gründe für seine Kandidatur, erklärte Thomas Salzberger, der seit 1998 SPD-Mitglied ist. An oberster Stelle stehe Kaufering. „Seit 25 Jahren wohne ich hier, ich mag die Menschen, Kaufering ist meine Heimat.“ Er habe Unterstützung gespürt, erklärte Salzberger und berichtete von etlichen örtlichen Vereinen, die auf ihn zugekommen seien und ihn zur Kandidatur ermutigt hätten. Wichtig sei Zusammenarbeit, „denn nur gemeinsam können wir etwas erreichen“. In seinen vielfältigen Kontakten zu Kauferinger Vereinen und auch zu den umliegenden Kommunen sehe er entscheidende Vorteile. „Ich kann richtige Impulse geben und weiß, wie ich’s machen muss.“ Seine langjährige Erfahrung im Finanzwesen sei positiver Aspekt bei der Bewältigung des Schuldenabbaus des Marktes.

Seitens der prominenten Gäste gab es Lob für Thomas Salzberger. Der Kandidat sei qualifiziert und kompetent, erklärte Albert Thurner und Herbert Kränzlein betonte die Wichtigkeit von Verwaltungswissen. Markus Wasserle wünschte sich neben der Ausweisung von weiteren Gewerbegrundstücken einen sauberen Wahlkampf. Fachkompetenz ist für Christian Winklmeier nicht entscheidend, „Thomas ist einfach ein toller Kerl“.

Und das sind Ziele von Thomas Salzberger, die er als Bürgermeister des Marktes Kaufering umsetzen und erreichen möchte:„Wir benötigen eine große Bandbreite an Wohnungen, die für alle bezahlbar sind. Ich denke an sozialen Wohnungsbau ebenso wie an junge Leute, die sich hier ansiedeln beziehungsweise bleiben wollen, und Senioren, denen ihr augenblickliches Domizil einfach zu groß ist und die sich verkleinern möchten.“

  • Wohnraum
  • Finanzen „Ich bin für eine solide Haushaltspolitik mit gesundem Schuldenabbau.“
  • Infrastruktur: Diese sei zu erhalten und zu verbessern. So müsse der Ortsentwicklungsplan weitergeführt werden. Notwendig sei ein vernünftiges Trinkwasserkonzept mit Ausweisung eines Notbrunnens. Die Nahwärme sei zu überarbeiten, der Bahnhof müsse endlich barrierefrei gemacht werden. Die beiden Sportplätze möchte Thomas Salzberger nach Möglichkeit in den kommenden Jahren zusammenführen. Sein Einsatz als Bürgermeister gelte auch der Einrichtung von E-Tankstellen für Autos wie Fahrräder gleichermaßen. Ebenfalls anstoßen würde Salzberger die Erweiterung der überquellenden Realschule. Er setze auf gute Zusammenarbeit mit Firmen und den Ausbau von ortsnahen Arbeitsplätzen.

Bei der Umsetzung all dieser Ideen könnten ihm Anleihen beim Fußball helfen, so der begeisterte Skifahrer, Biker und Fußballer. In der Kommunalpolitik wie im Mannschaftssport seien Kampf, Ausdauer, Vertrauen, Teamfähigkeit von Bedeutung.

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