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Kommunalwahlen

14.01.2014

Schelkle geht ins Rennen um den Chefsessel

Martin Steger (rechts) geht als Listenführer und Johannes Schelkle als Bürgermeisterkandidat ins Kommunalwahl-Rennen am 15. März.

Freie Wählervereinigung Dienhausen nominiert einen Denklinger für die Bürgermeisterwahl. Neue Liste mit 14 Bewerbern

41 Stimmberechtigte und dazu fast genauso viele Interessierte hatten sich eingefunden, um eine neue Liste für Dienhausen aufzustellen.

Eine neue Liste? Ja, denn bereits im November vergangenen Jahres hatte Martin Steger zur Aufstellungsversammlung geladen, bei der acht Kandidaten ins Rennen geschickt wurden (LT berichtete). Weil aber aus den übrigen Parteien und Wählergemeinschaften in Denklingen in der Zwischenzeit „längere“ Listen aufgestellt wurden, wähnte man in Dienhausen die eigenen Chancen auf den Einzug in den Gemeinderat als zu gering. Also muss eine längere Liste her – mit insgesamt 14 Kandidaten und Kandidatinnen. Das bayerische Kommunalwahl-Recht sieht vor, dass Gemeinden mit bis zu 3000 Einwohnern insgesamt 14 Gemeinderäte und Gemeinderätinnen aufstellen können. Daher begründen sich die 14 Plätze auf der Liste einer Wählervereinigung oder Partei.

Die war am Montagabend auch schnell aufgestellt und wurde in einer Blockwahl einstimmig gewählt. Zuvor fand die Wahl eines Bürgermeisterkandidaten statt. Der Denklinger Johannes Schelkle steht für das Amt des Bürgermeisters als Nachfolger von Viktoria Horber mit einem Votum von 39 Ja- und zwei Nein-Stimmen in den Startlöchern um das Rennen am 16. März. Welche Ziele haben sich Bürgermeisterkandidat Schelkle und die Freie Wählerversammlung Dienhausen für die kommenden sechs Jahre kommunalpolitischer Arbeit gesteckt? Dazu gab Steger ein kurzes Statement ab. Natürlich sei das Thema „Windkraft“ nach wie vor eines der zentralen Themen, sagte er.

Wie das LT berichtete, waren am Montagnachmittag 897 Unterschriften gegen den Windpark im Staatsforst Denklingen übergeben worden. Allerdings wolle man sich nicht auf dieses Thema reduzieren lassen. „Es geht um vieles mehr. Politik soll wieder Spaß machen. Wir setzen auf eine gute Zusammenarbeit im Gemeinderat und mit den Bürgerinnen und Bürgern“, so Steger weiter. Die Gemeinde Denklingen verfüge über ein riesiges Potenzial aus dem noch viel herauszuholen sei.

Thematisiert werden soll auch der Bau eines neuen Rathauses. „Jetzt, wo alles wieder offen ist, sollte eine vernünftige Planung auf die Beine gestellt werden. Schließlich sollte ein neues Rathaus für die nächsten 200 Jahre Bestand haben“, blickte Steger in die Zukunft.

Breitband in Dienhausen und die Durchleuchtung der Nachhaltigkeit des Staatsforstes sind weitere Projekte, mit denen sich die Dienhausener Liste in den nächsten sechs Jahren befassen möchte.

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