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Breitband

17.06.2011

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Eresing und Windach unterzeichnen Vertrag mit Telekom, Unterschrift der LEW Telnet steht noch aus

Eresing, Windach Sowohl die Gemeinde Windach als auch die Gemeinde Eresing haben mit der Telekom einen Kooperationsvertrag unterschrieben, wonach der Ausbau der Breitbandversorgung nun konkret angegangen werden kann, wie aus einer Pressemitteilung der Telekom hervorgeht. In zwölf Monaten müssen der Ausbau in Schöffelding und Hechenwang sowie in Pflaumdorf vollzogen sein.

Zehn Kilometer neues Kabel

In Schöffelding und Hechenwang profitieren rund 450 Haushalte vom Netzausbau. Je nach Distanz zum sogenannten Kabelverzweiger, ab dem Kupferleitungen in die Haushalte führen, ist eine Übertragungsgeschwindigkeit von bis zu 16000 Kilobit pro Sekunde möglich. Denn sobald der Datenstrom über die Kupferleitung läuft, dämpft sich das Signal Meter für Meter ab. Im Gemeindebereich Windach muss die Telekom über zehn Kilometer Kabel neu verlegen und drei neue Knotenpunkte installieren.

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Der Telekom-Vertrag mit Eresing sieht vor, dass der Ortsteil Pflaumdorf innerhalb eines Jahres besser versorgt wird. 100 Haushalte profitieren laut Telekom-Schreiben davon. Es muss mehr als ein Kilometer Glasfaserkabel erneuert und ein näherer Knotenpunkt aufgebaut werden. Der Ausbau ist auf bis zu 16000 Kilobit ausgelegt. Außerdem wird in Eresing selbst die Netzstruktur verbessert, wofür jedoch die LEW-TelNet in Kooperation mit M-net den Auftrag bekommen hat, wie Ute Donsbach aus der Verwaltung in Windach erläutert. Der nächste Knotenpunkt ist hier laut Pressesprecher der LEW-Telnet, Ingo Butters, in Kaufering, da aber auch andere Gemeinden im Landkreis wie beispielsweise Weil an die Infrastruktur des Netzunternehmens anschließen, muss man Butters’ Information nach von Eresing mit einer Glasfaserverbindung nur drei bis vier Kilometer Richtung Kaufering gehen. Der Kooperationsvertrag zwischen LEW-TelNet und Eresing ist noch nicht geschlossen, das Netzunternehmen garantiert eine Breitbandversorgung bis zu 50000 Kilobit.

Fördergelder sind zugeteilt

Die staatlichen Fördergelder sind für beide Gemeinden schon zugesagt: Bei einem Gemeindeanteil von 205000 Euro erhält Eresing 100000 Euro Zuschuss. Auf 133000 Euro belaufen sich die Kosten für die Gemeinde Windach, 93000 Euro kommen als Zuschuss aus München. (smi)

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