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Breitband

25.05.2015

Schnelles Internet für schnelles Geltendorf

Finanzminister Dr. Markus Söder händigt Förderbescheide zum Breitbandausbau aus. Staatsminister Dr. Markus Söder, 2. Bürgermeister Robert Sedlmayr, Finanzstaatssekretär Albert Füracker.
Bild: Bayerisches Finanzministerium

Gemeinde hat als erste im Landkreis Förderbescheid und kann loslegen. Windach befindet sich noch im Zuschussverfahren

Mit dem weiteren Breitbandausbau kann in Geltendorf begonnen werden: Die Gemeinde ist die erste aus dem Landkreis, die laut Pressemitteilung aus dem aktuellen Fördertopf rund 238000 Euro als Zuwendung bewilligt bekommen hat. Zweiter Bürgermeister Robert Sedlmayr hat den Förderbescheid der Regierung von Oberbayern aus den Händen von Finanzminister Markus Söder entgegengenommen. Geltendorf wird mit 80 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben in Höhe von rund 298000 Euro, gefördert. Der noch verbleibende Eigenanteil der Gemeinde beträgt an die 60000 Euro.

In den Erschließungsgebieten Geltendorf Nord, Petzenhofen und Wabern beabsichtigt die Gemeinde Breitbandanschlüsse mit einer Übertragungsrate von mindestens 30 Megabits pro Sekunde (Mbit/s) im Download und mindestens zwei Mbit/s im Upload sowie bei einem Teil der Endkunden Breitbandanschlüsse mit einer Übertragungsrate von mindestens 50 Mbit/s im Download und mindestens 2 Mbit/s im Upload zur Verfügung zu stellen.

Die technische Umsetzung dieses Programms kann, nachdem der Förderbescheid jetzt ausgehändigt wurde, ab sofort beginnen. Erste Abstimmungsgespräche zwischen der Telekom und der Verwaltung werden laut Sedlmayr in Kürze stattfinden. Die erforderlichen Baumaßnahmen sollen noch 2015 durchgeführt werden. Verwaltungsmitarbeiter Robert Lampl, der „Breitbandpate“ der Gemeinde Geltendorf, schätzt, dass nach Abschluss dieser Maßnahme rund 98 Prozent der Gewerbetreibenden und 90 Prozent der Privathaushalte der Gemeinde über schnelles Internet verfügen.

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Auf die Gemeinde Windach kommen für eine Verbesserung des Breitbandangebots in der Gemeinde weitere rund 97000 Euro zu. Hechenwang ist schon ausreichend versorgt, um Windach kümmert sich die Telekom selbst, ausgebaut wird die Versorgung in Schöffelding, Steinebach, der Schlechtwiessiedlung, Dürrhansl und Riedhof.

Vorgestellt wurde die Markterkundung die das Büro IK-T Manstorfer durchgeführt hat. Wie die Windacher Breitbandpatin und Verwaltungsmitarbeiterin Ute Donsbach erläuterte, wird die Telekom den Ortsteil Windach eigenwirtschaftlich ausbauen, das heißt, hier ist die Gemeinde nicht an den Kosten beteiligt. Innerhalb von drei Jahren werde hier bis auf mindestens 30 Mbit/s pro Sekunde aufgerüstet, sagte Donsbach dem Landsberger Tagblatt. Hechenwang ist schon gut versorgt, aber für den Rest der Gemeinde gilt es das Förderverfahren zu durchlaufen.

Steinebach und Schöffelding sollen den Standard FTTC bekommen, was wie Donsbach ausführte, bedeutet, dass die Glasfaserleitung bis zum so genannten Kabelverzweiger führt, dann geht es per Kupferleitung ins Haus. Für Riedhof, Dürrhanls und die Ansiedlung Schlechtwiesen ist der Standard FTTB vorgesehen. Hier wird die Glasfaserleitung bis zum Grundstück gelegt. Es werde immer die wirtschaftlich günstigste Lösung gewählt, sagte Donsbach dem LT. Bei den Weilern geht es direkt ans Grundstück, da der Unterhalt der Kabelverzweiger laut Donsbach teuer ist. Drei bestehende Kabelverzweiger werden überarbeitet, einer neu errichtet, so die angedachte Planung.

Die Kosten hierfür liegen bei rund 510000 Euro, die Deckungslücke bei 485000 Euro. Bei einer 80-prozentigen Förderung, die der Gemeinde in Aussicht gestellt wurden, (387000 Euro) kommen auf Windach selbst Kosten von rund 97000 Euro zu. Der Gemeinderat nahm die Zahlen zur Kenntnis, im Juli soll noch einmal eine Beratung mit einem Mitarbeiter des Büros IK-T stattfinden.

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