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Denklingen

17.03.2019

Seehofer sorgt beim Josefitag in Denklingen für viele Lacher

Denklingens Bürgermeister Andreas Braunegger (links) freute sich über den Eintrag von Bundesinnenminister Horst Seehofer ins Goldene Buch der Gemeinde. Rechts: Ortsvorsitzender und Bundestagsabgeordneter Michael Kießling.
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Denklingens Bürgermeister Andreas Braunegger (links) freute sich über den Eintrag von Bundesinnenminister Horst Seehofer ins Goldene Buch der Gemeinde. Rechts: Ortsvorsitzender und Bundestagsabgeordneter Michael Kießling.

Bundesinnenminister Horst Seehofer ist Ehrengast beim Josefitag in Denklingen. Die Turnhalle muss wegen der vielen Besucher vorzeitig geschlossen werden.

„In Berlin trifft man die Prominenz, in Denklingen die Intelligenz.“ Bundesinnenminister Horst Seehofer sorgte beim Josefitag des CSU-Ortsverbands gleich zu Beginn für Lacher. Knapp 300 Besucher waren in die Turnhalle gekommen, die vorzeitig geschlossen werden musste - so groß war der Andrang.

Mit Ehrungen langjähriger Mitglieder des Ortsverbandes ging es los. Die Jubilare grinsten über beide Ohren, denn sie bekamen ein Erinnerungsfoto mit dem ehemaligen bayerischen Ministerpräsidenten, der seit mittlerweile rund einem Jahr Bundesinnenminister ist. „Sie können sich nicht vorstellen, wie groß die Freude ist, wenn man die ganze Woche in Berlin ist und am Wochenende in den schönen Freistaat kommt.“

Seehofer: Brauchen einen Staat, der die Bürger schützt

Horst Seehofer thematisierte vor allem die innere Sicherheit. Es gebe nichts Wichtigeres. „Wir brauchen einen Staat, der die Bürger schützt. Ich fühle mich diesem Ziel verpflichtet.“ Die allgemeine Zahl der Straftaten sei rückläufig, die Aufklärungsquote gestiegen. Aber kein Politiker könne absolute Sicherheit versprechen. „Auch in Deutschland kann jederzeit an jeder Stelle ein Terroranschlag erfolgen. Auch das gehört zum ehrlichen Umgang“, blickte Horst Seehofer auf den Anschlag in Neuseeland. Toleranz sei völlig fehl am Platz. Man müsse denen die Stirn bieten, die mit dem Rechtsstaat auf Kriegsfuß stehen.

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Bundesinnenminister Horst Seehofer zu Gast als Festredner bei der CSU in Denklingen.
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Horst Seehofer beim Josefitag
Bild: Thorsten Jordan

Dennoch sei die allgemeine Sicherheitslage hierzulande eine der besten in der Welt. Mit einer Einladung an den anwesenden „Lifeline“-Kapitän und Flüchtlingsretter Claus-Peter Reisch aus Landsberg nach Berlin spannte Seehofer den Bogen zur Flüchtlingspolitik. „Wir haben eine humanitäre Verpflichtung gegenüber verfolgten Menschen.“ Aber: Kein Land auf dieser Erde könne unbegrenzt Flüchtlinge aufnehmen und tue dies auch nicht.

Viel Lob gibt es für Abgeordneten Michael Kießling

Die Kehrseite der Medaille sei das Stichwort Ordnung und die sei eng mit dem Thema Humanität verbunden. „Wenn wir die Zahl der Zuwanderung nicht pro Jahr begrenzen, können wir Wohnungen und Schulplätze nicht in ausreichender Anzahl bieten.“ Härte müsse der Rechtsstaat wie im Fall der ermordeten Susanna bieten. Für eine Abschiebung von 42 Afghanen brauche man beispielsweise über 100 Beamte.

Als weitere Themen griff der Minister das Thema Wohnen und Baukindergeld, Umweltschutz und Dieselskandal auf. Lob gab es für den CSU-Ortsvorsitzenden, früheren Denklinger Bürgermeister und heutigen Bundestagsabgeordneten Michael Kießling: „Ihr habt einen vorbildlichen Abgeordneten nach Berlin geschickt, der mit gesundem Menschenverstand auffällt.“

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