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Seenotrettung
06.09.2019

Kapitän Reisch will sich gegen 300.000 Euro Bußgeld wehren

Claus-Peter Reisch aus Landsberg am Lech ist mit 104 Menschen auf seinem Schiff ohne Erlaubnis in einen italienischen Hafen eingefahren. Nun soll er 300.000 Euro Bußgeld bezahlen.
Foto: Martin Schutt, dpa (Archiv)

Die italienischen Behörden haben Seenotretter Claus-Peter Reisch mit einem Bußgeld von 300.000 Euro belegt. Der Landsberger Kapitän will sich dagegen wehren.

Der Kapitän des Rettungsschiffes „Eleonore“, Claus-Peter Reisch aus Landsberg am Lech, soll 300.000 Euro Strafe bezahlen. Wie berichtet, hat er den Notstand geltend gemacht und ist trotz eines Verbots mit 104 Migranten an Bord in den Hafen Pozzallo auf Sizilien eingelaufen. Gegen das Bußgeld will er juristisch vorgehen, erklärte er am Freitag gegenüber unserer Redaktion. „Zur Not fechte ich es bis zum europäischen Gerichtshof durch.“ Denn Reisch sieht das Recht auf seiner Seite.

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Die Diskussion ist geschlossen.

06.09.2019

Endlich mal ein objektiver Bericht in einer Zeitung, ohne Gesinnungsethik und Meinungsmanipulation. Danke Frau Hungbaur.

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06.09.2019

Bei aller Kritik und bei allem Zweifel an den Rettungsaktionen im Mittelmeer. Hier hat Herr Reisch völlig richtig gehandelt, ich ziehe hier meimen Hut und sage, in diesem Fall, es gab keine andere Lösung !

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06.09.2019

Wenn er richtig gehandelt hätte, hätte er die Menschen in den nächsten Hafen ringen müßen, aber er hat sie als Schleuser ins gelobte, gewünschte Land gebracht, so sieht der Unterschied aus. Schleuser müßen bestraft werden lt. Gesetz.

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06.09.2019

Würde gerne die Spendenliste für's neue Schiff sehen.
Macht die mal öffentlich !!!

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06.09.2019

Da wäre die Spendenliste der Lobbyisten im Bundestag schon viel interessanter.

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