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Unfall

10.05.2015

Segler schwebt in Lebensgefahr

Am Samstag ist ein Segler bei Herrsching in den Ammersee gefallen, er musste von den Rettungskräften reanimiert werden und schwebt in Lebensgefahr.
Bild: Julian Leitenstorfer

61-jähriger Mann fiel ins kalte Wasser, erlitt Kollaps und wurde gerade noch gerettet

Ein Segler schwebt nach einer Rettungsaktion in letzer Sekunde in Lebensgefahr, nachdem er am Samstagmittag bei Herrsching in den Ammersee gefallen war. Laut Bericht der Polizei Herrsching wollte der 61-jährige Mann aus dem Landkreis Starnberg gegen 12.30 Uhr von seinem Beiboot auf sein Segelboot steigen. Dabei fiel er jedoch ins Wasser. Der Mann konnte sich an seinem Segelboot festhalten, es gelang ihm jedoch nicht, sich aus eigener Kraft in das Boot zu ziehen. Er rief um Hilfe und ein 48-jähriger Mann aus München wurde darauf aufmerksam. Der Münchner begab sich mit einem Boot zu dem hilflosen Mann.

Die Wasserwachtstation Herrsching war zu dieser Zeit besetzt und laut Vorsitzendem Thomas Wuttke wurden die Rettungskräfte durch winkende Segler alarmiert und fuhren an die rund 500 Meter entfernte Stelle. Gerade als sie ankamen, wurde der Mann ohnmächtig und ging unter. Er konnte jedoch von der Wasserwacht geborgen werden. „Mit der Reanimation ist schon im Boot begonnen worden“, berichtet Wuttke, an Land habe die First Responder-Gruppe der Feuerwehr übernommen.

Laut Polizeibericht hatte der Mann wegen der starken Unterkühlung einen Kreislaufzusammenbruch erlitten. Er sei in eine Klinik gebracht worden und schwebe nach Angaben des Arztes in Lebensgefahr. Wie Wuttke gegenüber dem LT sagte, tritt eine Unterkühlung bei den derzeitigen Wassertemperaturen um die zehn Grad sehr schnell ein. Der Wasserwachtexperte rät dazu, bei diesen Temperaturen immer eine Rettungsweste anzulegen, sobald man sich aufs Wasser begibt. Denn diese halte einen Verunglückten, auch wenn er ohnmächtig werde und er sei auch leichter erkennbar.

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