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28.03.2009

Seit 30 Jahren Treffpunkt für Senioren

Landsberg (wu) - Lore Först war von Anfang an dabei. Die Seniorenbeauftragte der Stadt ist Gründungsmitglied der Seniorenbegegnungsstätte. Seit 30 Jahren treffen sich dort ältere Menschen, anfangs im ehemaligen Aufenthaltsraum des Heilig-Geist-Spitals, später und bis heute im Saal des Pfarrzentrums Mariä Himmelfahrt. Vor Kurzem wurde das Jubiläum gefeiert.

Zur Eröffnung vor 30 Jahren waren 32 Senioren aus Landsberg ins Heilig-Geist-Spital gekommen. In der Wärmestube konnten die Frauen und Männer Kaffee trinken, Karten spielen und sich unterhalten. Zudem organisierten ehrenamtliche Helfer unter anderem Wanderungen und Kinobesuche. Mit einem kleinen finanziellen Obolus beteiligten sie sich. Die Örtlichkeit sollte nur eine Art Zwischenlösung sein, wie der damalige Oberbürgermeister Hanns Hamberger sagte. Er hätte die Begegnungsstätte, die mit der Sozialstation betrieben wurde, lieber im Stadtzentrum gesehen. Erst einige Jahre später ging sein Wunsch in Erfüllung.

Fester Teilnehmerstamm

Auch nach dem Umzug in den Pfarrsaal nahm ein fester Stamm älterer Mitbürger an den Treffen teil. Nur in den Jahren um die Jahrtausendwende war der Besuch rückläufig, sagt Klaus Drössler, Geschäftsführer des Sozialzentrums St. Martin. Mittlerweile nehmen alle zwei Wochen gut 25 Frauen und Männer den Termin wahr. "Wir versuchen gerade, eine kleine Bibliothek aufzubauen", sagt Drössler.

Seit 30 Jahren Treffpunkt für Senioren

Ohne ehrenamtliche Helfer wäre die Begegnungsstätte nicht am Leben zu erhalten. Über Mundpropaganda kommen immer wieder neue Frauen dazu - allein im vergangenen Jahr vier. Sie sind in der Regel auch schon in den katholischen und evangelischen Pfarrgemeinden der Stadt engagiert. Dazu kommen Mitarbeiter der Sozialstation, die ebenfalls ehrenamtlich helfen.

Sie alle trafen sich unlängst mit den Senioren zu einer kleinen Feierstunde. Der Dank von Klaus Drössler sowie Dekan Thomas Rauch und Pfarrer Detlev Möller galt in erster Linie den vielen Helferinnen. Landrat Walter Eichner, der in seiner Zeit als städtischer Mitarbeiter am Aufbau der Räumlichkeiten beteiligt war, stellte erneut die Wichtigkeit des Ehrenamts heraus.

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