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Mähfest

17.06.2013

Sensenschinder wetzen Scharte der Niederlage aus

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Für den stimmungsvollen Auftakt beim Ramsacher Mähfest sorgten die Goaßlschnalzer Hofstetten.

Lokalmatadore bringen die Grashalme am schnellsten und saubersten zu Fall. Revanche am 20. Juli in Beuern?

Ramsach Nach dem überraschenden Vorjahressieg der Sensengäste vom „Goaß Club“ aus Beuern haben beim 11. Ramsacher Mähfest die Sensensportler aus dem Veranstaltungsort die Scharte ihrer Niederlage wieder ausgewetzt. Die Ramsacher Sensenschinder hatten ihren dritten Platz im Vorjahr lange nicht verschmerzen können und sich diesmal besonders intensiv auf den Umgang mit Sense und Rechen vorbereitet, aber auch mit den knallharten Regeln des Wettstreits auseinandergesetzt. Deutlich wurde bei dem sportlichen Mähen und Rechen aber auch, dass sich alle Teilnehmermannschaften immer engagierter auf den jährlichen Wettbewerb vorbereiten. Der Preis für den früheren Seriensieger und „alten Hasen“ dieser Tradition war zwar hart erkämpft, die Mühe wurde aber am Ende belohnt: Mit einer Zeit von genau zwölf Minuten und 46 Sekunden machten die „Sensenschinder“ Ramsach ihrem Namen alle Ehre und erklommen erneut die Spitze. Ihre sportliche Konkurrenz aus Beuern musste sich hingegen nach 15 Minuten und 55 Sekunden mit dem vierten Platz begnügen. Nach diesem wieder errungenen Sieg durften die „Sensenschinder“ bei der anschließenden Feier im Ramsacher Stadel von den Veranstaltungsleitern Manfred Häckl und Manfred Schmid (Feuerwehr Ramsach) den ersten Preis und damit 50 Liter Gerstensaft entgegennehmen.

Brotzeit und Kuchen für alle Teilnehmer

Platz zwei und damit 30 Liter Bier errang das Team „Euromaster“ aus Ramsach. Und über zehn Liter Bier freuten sich die „Karwendelmäher“ aus Pflaumdorf für den dritten Platz. Für die Gäste aus Beuern reichte es diesmal zwar nicht zum erhofften Bier-Gewinn. Leer gingen sie trotzdem nicht aus. Denn dafür wurden sie – wie auch die übrigen Teilnehmerteams – mit einem Brotzeitkorb und Kuchenpreisen aufgemuntert. Fazit: Gesättigt und gut gelaunt brachen sie nach dem Mähfest wieder auf. Allerdings mit der Botschaft an alle anwesenden Sensenmannschaften, dass es am Samstag, 20. Juli, in Beuern eine Revanche gebe, auf die sie sich bereits freuten. Auf den weiteren Rängen folgten die Sensenweiber Ramsach; die Feuerwehr Geltendorf; die Burschenschaft Wengen; der Musikverein Penzing; die Bulldogfreunde Geltendorf; die Sensenbuam Ramsach und die Ramsacher Heuschrecken.

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Damit bei der Punktevergabe alles mit rechten Dingen zuging (gestoppte Zeit abzüglich der Minuspunkte für unsauberes Mähen und Zusammenrechen des Schnittgutes auf der jeweils 90 Quadratmeter großen Fläche, einschließlich dem zu lockeren „Aufhunzen“ der Heumanderln), hatten die Veranstalter eine fachlich versierte Jury, bestehend aus Penzings Bürgermeister Johannes Erhard, Altbürgermeister Ottmar Mayr sowie Anton Wörle und Robert Abenthum vom Bauernverband in die Mäh-Arena gebeten. Und diesem Schiedsgericht entging nicht die geringste Nachlässigkeit.

Für den passenden Auftakt des Mähfestes hatten davor die Goaßl-schnalzer aus Hofstetten gesorgt. Für die passende Stimmung beim Festabend zeichnete – wie bereits im vergangenen Jahr – die Schöffeldinger Blasmusik verantwortlich. (her)

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