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Landsberg

05.08.2017

Shahrams Heimspiel in München

Landsbergs Headcoach Shahram Fardin hat viele Spiele im Münchner Dantestadion bestritten. Erstmals ist er als Gast dort, wenn der X-Press auf die München Rangers trifft.
Foto: Julian Leitenstorfer

Warum sich der Landsberger Trainer besonders auf das vorgezogene Saisonfinale freut. Sogar die Meisterschaft ist für die Footballer noch drin.

Es ist ein vorgezogenes Finale – auch wenn es erst das vorletzte Saisonspiel ist. Die Landsberger Footballer können und wollen am Sonntag mit einem Sieg bei den München Rangers auf Platz zwei der Regionalliga-Süd klettern. Dort liegen momentan die Rangers, für die es zugleich das letzte Saisonspiel ist. Für die X-Men geht es eine Woche später hingegen im Nachholspiel noch gegen Spitzenreiter Straubing. Sogar die Meisterschaft ist bei entsprechenden Ergebnissen noch möglich.

Diesmal hat der Coach einen anderen Blickwinkel aufs Feld

Shahram Fardin freut sich aufs morgige Spiel besonders. Der X-Press-Coach hat es nicht besonders weit ins Dantestadion. Nur ungefähr zehn Minuten dauert für ihn die Autofahrt. „Das wird diesmal ein besonderer Blickwinkel auf das Spielfeld für mich“, sagt der 48-Jährige. Denn als Spieler und auch als Trainer hat er mit diversen Münchner Teams dort immer Heimspiele bestritten. „Das ist diesmal mein erstes Auswärtsspiel dort“, so Fardin. Und dafür hat er sich mit seinem Team einiges vorgenommen. Denn der Stachel aus dem Hinspiel sitzt noch tief. Nach vier Auftaktsiegen am Stück gab es Mitte Juni eine unnötige 29:41-Niederlage. Und die Rangers haben zuletzt mit fünf Siegen in Folge eine beeindruckende Serie hingelegt.

Die Konstellation ist etwas kompliziert

„Das Hinspiel ist wirklich blöd gelaufen. Wir waren damals ohne unseren Stamm-Quarterback und uns haben einige Leute gefehlt“, so Fardin. „Diesmal passt alles. Jordan Barnett ist fit und die Jungs wissen, worum es geht.“ Einen Sieg mit mindestens 13 Punkten Differenz benötigen die Landsberger, um den direkten Vergleich gegen die Rangers zu gewinnen und um auf Platz zwei vorrücken zu können. Der würde eine Teilnahme an den Play-offs bedeuten. Aber auch die Meisterschaft ist zumindest rechnerisch noch drin. Aber dafür müsste man Straubing mit mindestens 52 Punkten Unterschied schlagen, um die Hinspielniederlage wettzumachen.

Egal, wo der X-Press nach den beiden Spielen in der Tabelle landen wird – der Headcoach ist zufrieden mit den Leistungen seiner Mannschaft. „Wir haben nach wie vor mit Abstand die beste Defense der Liga. Das ist eine sehr gute Leistung. Und das, obwohl wir sehr viele Rookies dabei haben oder Leute, die erst ein Jahr dabei sind“, sagt Shahram Fardin und gibt sich äußerst zahm. Am Spielfeldrand oder im Training gibt er oft den harten Hund. „Da kommen dann halt doch meine Herkunft und mein Temperament durch“, lacht der gebürtige Perser. Und vielleicht tritt er am Sonntag auch lachend die kurze Heimfahrt durch die Stadt an.

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