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Sicherheitswacht: Der Ruf nach mehr Sicherheit

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Kommentar Von Dieter Schöndorfer
06.09.2019

Eine Sicherheitswacht in Geltendorf? LT-Redakteur Dieter Schöndorfer kann das durchaus nachvollziehen.

Man möchte fragen: Wozu braucht denn ausgerechnet Geltendorf eine Sicherheitswacht? Hat der Ort mit dem amtierenden Bürgermeister Wilhelm Lehmann doch einen ausgebildeten Polizisten an der Spitze? Aber es waren gar nicht die Geltendorfer, die sich um eine solche Schutztruppe aus den Reihen der eigenen Bürger beworben haben, trotz Bahnhofs und zum Teil recht geschmackloser Umtriebe dort. Nein, es ist die Landsberger Polizei, die selbst auf die Gemeinde zugekommen ist. Sie hat nämlich mit den Bürgern in blauer Uniform, die für ein gewisses Sicherheitsgefühl in den etwas größeren Gemeinden sorgen können, gute Erfahrungen gemacht, wie etwa in Landsberg. Zudem nimmt das Sicherheitsbedürfnis des Einzelnen immer weiter zu.

Viele Besucher während des Ritterturniers

Wie gesagt, der Bereich rund um den Geltendorfer Bahnhof mit seiner Ortsrandlage und der dadurch zwangsläufig fehlenden sozialen Kontrolle bietet sich als Betätigungsfeld einer Sicherheitswacht an. Denn dort beklagen Bürger tatsächlich eine mangelnde Aufenthaltsqualität – auch zu Zeiten der vielen Besucher während des Ritterturniers im nahen Kaltenberg. Da kommt es zwangsläufig immer wieder zu Missverständnissen oder aufgeheizten Situationen. Die könnten durch ein vermittelndes Wort oder auch nur die Präsenz von geschulten Bürgern mit einer festgelegten und offiziellen Funktion geregelt oder gar präventiv verhindert werden. Einen Versuch wäre es vermutlich wert.

Mehr zum Thema: Gibt es bald eine Sicherheitswacht in Geltendorf?

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