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Laienmusik

06.10.2017

Sie singen für Herz und Seele

Die Vorsitzende des Chorverbandes Landsberg (CVLL) Maria Thomamüller (links) ehrte die Sängerinnen für 25 Jahre und 40 Jahre aktives Singen im Landfrauenchor. (Von links) Therese Joyce, Cornelia Kurz, Rosemarie Böck, Martha Wiedemann, Tilla Drexl, Walli Neumair, Martina Viehl, Christa Bauer, Irmgard Steckenleiter, Maria Glatz, Hermine Leirer und Martha Wiedmann mit dem CVLL-Ehrenvorsitzenden Ernst Steckenleiter, der Chorleiterin Martha Verweinen und der Zweiten Vorsitzenden des CVLL, Johanna Rill.
Bild: Walter Herzog

Der Landfrauenchor begeht sein 40-jähriges Bestehen

Singen macht Freude – diesen Leitspruch verkörpern die Sängerinnen des Landfrauenchores seit 40 Jahren. Am Vorabend des Erntedankfestes feierte der Chor sein Gründungsjubiläum im Kreise befreundeter Chöre des Chorverbandes Landsberg (CVLL) in der Stadtpfarrkirche Zu den Heiligen Engeln in Landsberg.

Drei gemischte Chöre – die Chorgemeinschaft Walleshausen-Schwabhausen, der Gesangverein Harmonie Stoffen und der Sängerkreis Egling – sowie die drei Männerchöre aus Erpfting, Fuchstal-Steinholz und Pürgen-Hofstetten waren gekommen, um dem Jubiläumschor zum Geburtstag zu gratulieren. Den Landfrauen unter der Leitung von Martha Verweinen war es vorbehalten, das Konzert mit einem Dank an Gott zu eröffnen, ehe sie die Gastchöre aufforderten: „Stimmt ein in unser Lied“ (Manfred Bühler). Diese ließen sich auch nicht lange bitten und thematisierten in einer Mischung aus kirchlichen Liedern, festlichen Melodien und klassischen Chorsätzen das Erntedankfest und besangen die Natur, den Wein und die Liebe. Mit dem Gemeinschaftslied „Wir feiern ein Fest der Freude“ unter der Leitung von Kreischorleitern Veronika Graser fand das Konzert einen würdigen Abschluss. Beim anschließenden Festakt überbrachten Bezirksbäuerin Christine Singer, Kreisbäuerin Rita Behl und Brigitte Albrecht, die Bezirkschorbeauftragte, in ihren Grußworten die Glückwünsche der Organisationen im Bayerischen Bauernverband.

Der ehemalige Landrat Walter Eichner, seit vielen Jahren Stammgast bei den Chorkonzerten des CVLL und der Landfrauen, würdigte die Herzlichkeit und Bodenständigkeit der Laienchöre. An die Landfrauen gerichtet sagte Eichner: „Ihr habt für das Herz und für die Seele gesungen und musiziert.“

Maria Thomamüller, die Vorsitzende des CVLL, stellte Gedanken des ehemaligen Abtprimas Notker Wolf in den Mittelpunkt ihrer Ausführungen. In einer Kolumne „Zwischen Himmel und Erde“ machte Notker Wolf sich Gedanken darüber, warum Singen die letzte große Freude bleibt, und beendete seine damaligen Ausführungen mit den Sätzen: „Man kann sich auch bis zum Schluss mit Musik aus Ohr-stöpseln berieseln lassen. Ich jedenfalls würde lieber singend vor den lieben Gott treten.“ Über den Werdegang des Landfrauenchores Landsberg berichteten die Sängerinnen Walli Neumair, Rosina Welz und Bärbel Killer. Sie streuten immer wieder persönliche Erlebnisse zum Schmunzeln ein. (hewa)

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