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Fairtrade

29.04.2015

Sie sollen andere anstecken

Einige Schüler aus dem Fairtrade-Team mit Lehrer Hermann Pacher (links), Fairtrade-Botschafterin Hannah Rüther (Mitte) und Schulleiter Bruno Bayer.
Bild: Löbhard

Das Dominikus-Zimmermann-Gymnasium wurde jetzt ausgezeichnet. An Projekten mangelt es nicht

Das Dominikus-Zimmermann-Gymnasium (DZG) ist Fairtrade-School. Urkunde und Plakat weisen die Schule offiziell als erste im Landkreis Landsberg aus. Beide sichtbaren Zeichen wurden während einer Auszeichnungsveranstaltung in der Aula übergeben.

Bei der von Leon Dorn und Korbinian Fichtl (beide Schlagwerk) musikalisch umrahmten Feier mit allen Schülern ab der achten Klasse sprachen Vertreter aus Schule und Politik zunächst über den Fairtrade-Gedanken. Dieser sei in einer Schule sehr gut angesiedelt, meinte Schulleiter Bruno Bayer, weil er von hier in die Familien getragen werden könne. Mit dem Verlauf des Projekts an der Schule sei er sehr zufrieden. „Der OB muss Kaffee aus fairem Handel trinken“, meinte Oberbürgermeister Mathias Neuner auf die Frage nach Kriterien für die Auszeichnung „Fairtrade-Town“. Hauptkriterium sei die Einrichtung einer ehrenamtlich tätigen Lenkungsgruppe. Für Landrat Thomas Eichinger ist die Nachhaltigkeit entscheidend. Die Idee müsse am DZG erhalten bleiben. Irmengard Stengele, Vorstandsmitglied im Verein Partnerschaft Eine Welt, meinte, das Gymnasium solle auch weitere Schulen mit der Idee anstecken.

Sprecherin Christina Seliger berichtete von Aktionen des Fairtrade-Teams am DZG. Die 25 Zehntklässler hätten beim Verkauf von Fairtrade-Produkten gute Erfahrungen gesammelt. Die Mitarbeit im Team bereite viel Freude, erklärten einige Schüler. Sie berichteten von viel notwendiger Aufklärungsarbeit, sowohl in den Familien als auch in den Klassen der Schule.

Katharina Schafbauer von der Schülermitverwaltung berichtete über die Nikolaus-Verschickaktion, bei der die Figuren erstmals aus Fairtrade-Schokolade waren. Fair gehandelt seien auch die am Valentinstag verschickten Rosen gewesen. In einem Kunstseminar wurden für die „Faire Stadtschokolade“ Motive für die Banderole entworfen. In einem „Fair-Führer“ werde aufgelistet, wo in der Stadt fair gehandelte Produkte zu beziehen sind. Die Schokolade ist ab Beginn des Schuljahrs 2015/2016 erhältlich. Darauf wies Wirtschafts- und Geografie-Lehrer Hermann Pacher hin. (löbh)

Im Internet

www.fairtrade-schools.d

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