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Silvesterfeuerwerk: Vernunft statt Verbote

Silvesterfeuerwerk: Vernunft statt Verbote
Kommentar Von Gerald Modlinger
27.12.2019

Über Sinn und Unsinn von Silvesterfeuerwerken kann man diskutieren. Verbote müssen aber nicht sein, meint LT-Redakteur Gerald Modlinger.

Darf man mit Krach und Feuerwerk das neue Jahr begrüßen? Diese Frage wird nicht erst heuer gestellt. Von früher kennen wir die Forderung „Brot statt Böller“. Heute dreht sich die öffentliche Debatte weniger um die Verteilung des Brotes auf der Welt, sondern eher um das Wohl unserer Tiere, den Feinstaub und den Müll.

All das würde dafür sprechen, auf Feuerwerke zu verzichten und umweltfreundlich ins neue Jahr zu starten, so wie es aus diesem Grunde auch dafür sprechen würde, in den Weihnachtsferien nicht in den sonnigen Süden zu fliegen. Beides tun viele Menschen aber trotzdem. Sie sehen das eine und tun das andere.

Müssen also Verbote der Vernunft Geltung verschaffen? Die berechtigte Sorge um unsere Erde sollte, solange es geht, nicht zu einer Verbotsgesellschaft führen. Besser wäre es, zu erkennen, dass man auch daheim und ohne Feuerwerk gut ins neue Jahr kommen kann. Das Glück, das man sich zum Jahreswechsel wünscht, hängt nicht nur an Lichterglanz und Reisen. Aber wir wissen auch, dass ohne solch besondere Erlebnisse das Leben manchmal ganz schön grau wäre. Verzichten ist dann am schönsten, wenn man es tun kann, aber nicht muss.

Wie Politiker und Händler im Landsberg die Feuerwerke zum Jahreswechsel sehen, lesen Sie hier: Sind Knaller und Feuerwerk bald Geschichte?

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