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30.06.2009

Simulierte Panik

"Panic Project - Ich will hier raus". Wer wissen will, was sich hinter diesem Titel verbirgt, sollte sich den Tag der Informatiker an der Hochschule nicht entgehen lassen. Am Mittwoch, 1. Juli, stellen Studenten ihre Projekte 2009 aus. Professoren präsentieren ihre Forschungen.

Das Panic Project ist eines der 15 studentischen Projekte aus dem laufenden Semester, die gezeigt werden. Simuliert wird das Verhalten von Personen, die in Panik durch eine oder mehrere Türen flüchten wollen.

Hilfe für Planer

Auf der Basis eines theoretischen Modells entwickelten die jungen Informatiker bei Prof. Peter Rösch die Simulation, wie sich eine Menschenmenge beim Verlassen des Raumes verhält. Dabei können unterschiedliche Szenarien festgelegt und auch Hindernisse wie Säulen mit einbezogen werden. Einsatzmöglichkeiten für die Panik-Simulation sieht man an der Hochschule zum Beispiel bei der Planung oder Verbesserung von Fluchtwegen in Gebäuden.

Simulierte Panik

Erstmals wird der Tag der Informatiker heuer mit der Messe "Informatik und Umwelt" kombiniert. 28 Studenten der Fakultät stellen dort acht alltagstaugliche Projekte vor. So geht es um die Frage, wie man den Stromverbrauch eines Arbeitsplatzes in einem Sekretariat um 70 Prozent verringern kann. Oder es geht um eine Lösung, wie ein Portal für eine Mitfahrzentrale Studenten hilft, optimal Fahrgemeinschaften zu bilden. Auch energiesparende Reglungen in Häusern sind Thema.

Geöffnet ist der Projekttag der Informatik an der Hochschule am 1. Juli von 9.45 bis 17 Uhr. Campus am Roten Tor, Gebäude J. Zeitgleich findet im selben Gebäude die Umweltmesse statt.

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