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Snowdance Landsberg: Eine Woche voll mit Film

Snowdance Landsberg: Eine Woche voll mit Film
Kommentar Von Alexandra Lutzenberger
26.01.2020

Es ist wieder Filmzeit in Landsberg. Diese Woche sollten Filminteressierte nicht versäumen, sagt LT-Redaktionsleiterin Alexandra Lutzenberger.

Es wird wieder gefeiert in Landsberg. Unabhängige Filmemacher, Schauspieler und viel interessiertes Publikum werden in dieser Woche in Landsberg zu Gast sein. Da darf man sich auf den nächsten Samstag und den Ball der Filmemacher freuen oder morgen Abend auf die Kurzfilme, die so genannten „Black Shortz“, die in Landsberg Kultcharakter haben. Die Eröffnung am vergangenen Samstag war nett, im Vergleich zum letzten Jahr, ein wenig unspektakulär, genauso wie der Eröffnungsfilm. Ein unaufgeregter und ruhiger Cowboyfilm. Der Film war in Deutsch und in den vergangenen Jahren gab es immer wieder Kritik daran, dass die Eröffnungsfilme oft in englischer Sprache waren. Trotzdem bleibt es ein wenig unklar, warum ausgerechnet „Bruder Schwester Herz“ dieses Festival eröffnete.

Spektakuläre Projekte

Denn das Programm, das Tom Bohn und sein Team hier auf die Beine gestellt haben, weist wesentlich spektakulärere Projekte auf, die anschließend im Foyer für mehr Gesprächsstoff gesorgt hätten und eine breite Themenvielfalt bieten. Und auf die kann man sich diese Woche wirklich freuen.

Die Themen, um nur einige zu nennen: Sollen oder wollen Menschen ewig leben, was passiert mit unserer Erde oder den Menschen, wenn sie sich für ihren Beruf allzu sehr verbiegen müssen. Dies zeigt auf sehr deutliche und ironische Weise die Komödie „All I never wanted“, die vier Frauen zwischen Kunst und Kommerz zeigt.

Snowdance Landsberg: Eine Woche voll mit Film

Absolut sehenswert

Auch auf den Experimentalfilm „Die Rüden“ dessen Untertitel „ein Film über aggressive Maskulinität“ zuerst etwas abschreckend wirkt, sollte man sich man sich einlassen. Hier treffen in einer Arena vier Straftäter auf drei bedrohliche Hunde. Und wie die Hundetrainerin mit dem Thema Gut und Böse, Täter und Opfer – und den Hunden – völlig angstfrei und ruhig umgeht, ist absolut großartig gefilmt und gespielt. Das Festival hat also nach der Eröffnung jede Menge Potenzial – unbedingt hingehen.

Mehr zum Filmfestival: Weltpremiere bei Snowdance: Eine Mystery-Story, die Rätsel aufgibt Snowdance: Weltpremiere und chillige Eröffnung im Landsberger Stadttheater

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