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16.07.2015

So klingt es im Paartal

Der Nachwuchs von mehreren Blaskapellen aus dem nördlichen Landkreis und einigen benachbarten Ortschaften zeigte in Egling sein Können.
Bild: Romi Löbhard

Konzert Bläserschüler zeigen das Gelernte

Egling Vor neun Jahren haben acht Blaskapellen und Musikvereine aus dem nördlichen Landkreis und angrenzenden Orten den Verein „Bläserschule Paartal“ gegründet, mit dem Ziel, die Ausbildung des musikalischen Nachwuchses zu organisieren und zu fördern. Bereits ein Jahr vorher war der Unterricht für musikalische und musikbegeisterte Kinder und Jugendliche gestartet. Seither schreibt die Bläserschule eine Erfolgsgeschichte und kann einem staunenden Publikum bei diversen Auftritten regelmäßig engagierte Neueinsteiger und die Weiterentwicklung musikalischer Talente präsentieren.

Derzeit werden, wie die Vorsitzende Bettina Peschanel berichtet, an der Schule 142 Schüler unterrichtet. Knapp 100 davon zeigten beim jüngsten Jahreskonzert in der voll besetzten Eglinger Turnhalle ihr bereits recht fortgeschrittenes Können. Je nach Ausbildungsstand und Herkunft musizierten sie in verschiedenen Ensembles, spielten den Anforderungen entsprechend angepasste Stücke.

Den Auftakt machte das Bambiniorchester Adelshofen-Moorenweis. Unter der Leitung von Bettina Brunner hatten die Kinder von Volkstanz bis Blues bereits verschiedene Musikstile drauf. Das Gleiche gilt für den jüngsten Prittrichinger Musikernachwuchs. Dirigentin Stephanie Lenz machte mit den zahlreichen Bläsern und Schlagzeugern Ausflüge in die Klassik, wagte sich aber auch an ein Thema der israelischen Nationalhymne. Vornehmlich Filmmusiken hatte die Schülerkapelle unter der Leitung von Bettina Peschanel einstudiert und beeindruckte mit flotten, exakten Rhythmen.

Ein riesiger Klangkörper ist die Jugendkapelle. Mehr als 30 Jungmusiker, einige davon kurz vor dem Sprung in die heimatlichen Kapellen der „Großen“, begeisterten die zahlreich gekommenen Zuhörer mit kultigen Ennio-Morricone-Filmmusiken, waren unter der Leitung von Satoshi Hidaka aber auch bei Traditionellem wie dem „Musikantengruß“ von Siegfried Rundel ziemlich fit. (löbh)

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