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15.02.2015

Sogar der Pinguin versuchte sich im Ententanz

Das Kommando im Saal hatten „Pinguin“ Alexander Vollmer und „Häuptling“ Michaela Guggenmos (links). Die Wertachfunken traten auf (oben). Und Jakob schaut verwundert, welche Tricks er mithilfe von „Magic Martin“ beherrscht (unten).
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Das Kommando im Saal hatten „Pinguin“ Alexander Vollmer und „Häuptling“ Michaela Guggenmos (links). Die Wertachfunken traten auf (oben). Und Jakob schaut verwundert, welche Tricks er mithilfe von „Magic Martin“ beherrscht (unten).

400 Menschen feiern beim Kinderfasching des Sportvereins Fuchstal

Der Kinderfasching des Sportvereins Fuchstal findet traditionell großen Anklang. Auch heute tummelten sich rund 400 mehr oder weniger Faschingsbegeisterte in der Fuchstalhalle. Die ersten waren bereits eine Stunde vor Beginn erschienen, um sich die besten Plätze in der Nähe der Bühne zu sichern. Denn die Abteilung Gymnastik mit Leiterin Michaela Guggenmos hatte wieder für ein abwechslungsreiches Programm gesorgt.

Den Auftakt machten die Turn-Kids, die am Mittwoch von Ursula Hoehne und Susanne Wunderlich betreut werden. Letztere erhielt dann als Belohnung postwendend den Faschingsorden von Prinzessin Kristina und Prinz Constantin überreicht. Das Paar führte die Minigarde der Wertachfunken aus Türkheim an. Neben dem Gardetanz boten sie in ihrem Showprogramm Szenen unter Wasser dar. Zu den Liedern aus dem Zeichentrickfilm „Arielle“ tanzten Fische, Haie und Seepferdchen in tollen Kostümen.

Bereits zum festen Bestandteil gehört Zauberer „Magic Martin“, dessen Auftritt vom Kinderkleiderbasarteam finanziert wird. Vornehmlich ließ er die Kinder selbst zaubern. Nach Juliana war es Letitia, die statt des roten Tuchs ein Brot aus dem Zauberbeutel zog, Manuel mühte sich mit einer größer statt kleiner werdenden roten Nase ab und Jakob schwebte sogar in der Luft. Reichlich ungläubig schaute Xaver, denn statt „Magic Martin“ schien er selbst plötzlich die ganzen Tricks zu beherrschen.

Einen Indianertanz führten die kleinsten Turnkinder auf, wobei Betreuerin Claudia Harich angesichts ihres Kostüms eher einen von einem Eisbären aufgefressenen Indianer darstellte. Die Einlagen schlossen die von Sylvia Kößl trainierten „Zumba Kids“ ab.

Während der Pausen mühte sich der als Pinguin verkleidete Moderator und Sportvereinsvorsitzende Alexander Vollmer redlich, die Kinder selbst zum Tanzen zu bewegen. Trotz ausladendem Kostüm ließ er sich selbst den Ententanz nicht entgehen, fand aber nur wenige Nachahmer. Vergeblich nach ihrem Prinzen Ausschau hielten wohl die zahlreichen Prinzessinnen – der einzige im Saal, Prinz Constantin aus Türkheim, war ja schon in festen Händen. Daneben waren Bienchen und Käferchen die Lieblingskostüme der Mädchen, die Jungen bevorzugten es eher härter, angefangen beim Piraten bis zum Spiderman. Der gute alte Cowboy musste sich mit seinem Revolver gegen die zahlreichen Jediritter mit ihren funkelnden Schwertern zur Wehr setzen.

Lediglich bei der Polonaise durch den Saal zeigten sich dann alle friedlich vereint und sogar ein paar Eltern reihten sich ein. Die übrigen waren viel zu sehr mit dem kulinarischen Angebot beschäftigt, zum Kaffee gab es eine reichhaltige Kuchenauswahl und viele Väter ließen sich gern auch ein Weißbier schmecken. So hatte das umfangreiche Helferteam aus dem gesamten Sportverein reichlich zu tun, um stets für ausreichend Nachschub zu sorgen. 

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