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Wasserwacht

26.03.2019

Staustufe 15 bleibt Sorgenkind

Ehrungen bei der Ortsgruppe Landsberg der Wasserwacht (von links): Vorsitzender Stefan Erhard, Johann Brodschelm, Veronika Meining, Herbert Langen, Stephan Storhas und der Vorsitzende der Kreiswasserwacht Frank Böhm.
Foto: Marcel Erhard

Bei der Jahresversammlung kommt wieder ein altbekanntes Thema zur Sprache. Insgesamt überwiegt das Positive

Nach den etwas ruhigeren Wintermonaten hat die Wasserwacht Landsberg im BRK-Heim ihre Jahresversammlung abgehalten. Vorsitzender Stefan Erhard blickte auf die vergangenen zwölf Monate und bedankte sich bei den Aktiven für die geleistete Arbeit, heißt es in einer Mitteilung der Organisation. Ein ungutes Thema seien immer wieder die Zustände vor der Wasserwachthütte an Staustufe 15 (Badeplatz) südlich von Landsberg in den Sommermonaten.

Obwohl das Areal im Landschaftsschutzgebiet liegt und somit Feuer und Grillfeuer verboten sind, wurden auch im vergangenen Sommer bei teils extremer Trockenheit immer wieder Feuer gemacht, die oft noch in den Morgenstunden glühten, berichtete Stefan Erhard. Die nächtlichen Gäste ließen oft noch Müll und zerbrochene Flaschen liegen. Die Hinweisschilder der Unteren Naturschutzbehörde des Landratsamtes scheinen da nicht zu kümmern. Rund 75 Stunden lang habe die Wasserwacht im vergangenen Jahr den Müll weggeräumt und die Feuerstellen beseitigt.

Die Ortsgruppe Landsberg hat derzeit 332 Mitglieder, davon zählen 33 zu den Aktiven. Gegenüber den Vorjahren habe es einen erfreulichen Zuwachs an Aktiven gegeben. Was die Aktiven leisteten, machte Technischer Leiter Alexander Pach deutlich. Viel Zeitaufwand mit 1700 Mannstunden steckt laut Pach in Übungen, Training, Aus- und Weiterbildung, Materialpflege, Unterstützung im Inselbad und in Einzelaktionen.

Erneut super gelaufen sei das Schulschwimmen mit 340 Kindern, das seit mehr als 40 Jahren zum festen Jahresplan der Ortsgruppe gehört. Weitere Veranstaltungen wie das Ferienprogramm der Stadt Landsberg, Ehrenamtstag, Jugendzeltlager seien standardmäßig im Jahresprogramm. Gemeinsame Übungen und die gegenseitige Unterstützung von Technischem Hilfswerk und Wasserwacht seien zur Routine geworden.

Einen Überblick über die Jugendarbeit präsentierte Jugendleiter Joachim Meining. Insgesamt 1814 Mannstunden investierten die Jugend- und Gruppenleiter, um rund 80 Jugendliche gestaffelt im Training zu halten. Aufgabe sei es, im montäglichen Schwimmtraining die Jugendlichen in der Schwimmtechnik zu verbessern und an das Ziel Rettungsschwimmer/Juniorwasserretter heranzuführen. So konnten die Rettungsschwimmabzeichen in Gold zehnmal und in Silber achtmal vergeben werden.

Kassierin Edeltraud Schlamp-Erhard berichtete über die Finanzen. Sie wies dabei darauf hin, dass einen wesentlichen Teil der Einnahmenseite die Beiträge der passiven Mitglieder darstellten. Sie seien ein fester verlässlicher Beitrag für die Arbeit der Ortsgruppe.

Am Ende der Veranstaltung konnte Kreisvorsitzender Frank Böhm langjährige Mitglieder der Ortsgruppe Landsberg ehren. Für aktive Mitgliedschaft wurden der frühere Vorsitzende Johann Brodschelm für 35 und Veronika Meining für 20 Jahre sowie Stephan Storhas für 40 und Herbert Langen für 30 Jahre passive Mitgliedschaft ausgezeichnet. (lt)

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