1. Startseite
  2. Lokales (Landsberg)
  3. Stefan Folk will Rathauschef in Pürgen werden

Pürgen

04.07.2019

Stefan Folk will Rathauschef in Pürgen werden

Der 52-jährige Stefan Folk möchte in Pürgen Bürgermeister werden. Der Maler- und Lakierermeister hat seine Kandidatur bekanntegeben.
Bild: Thorsten Jordan

Welche Projekte dem Malermeister aus Pürgen wichtig sind und was mit seinem Betrieb passiert. Darüber hat er mit dem LT gesprochen.

Stefan Folk möchte Bürgermeister der Gemeinde Pürgen werden. Der 52 Jahre alte Maler- und Lackierermeister sitzt seit zwölf Jahren im Gemeinderat. Er ist nach dem Stoffener Wilfried Lechler der zweite offizielle Bewerber um die Nachfolge von Klaus Flöß, der nicht wieder antritt. Folk sagt, dass er „schon länger“ über eine Kandidatur nachgedacht habe. „Jetzt haben mich viele positive Gespräche mit Bürgern dazu gebracht, tatsächlich zu kandidieren.“ Es sei ein intensiver Entscheidungsprozess gewesen, mit vielen Gesprächen und Überlegungen, erinnert sich Folk an die vergangenen Monate.

Weiterlesen mit dem Plus+ Paket

Dieser Inhalt ist älter als 30 Tage und steht daher nur Abonnenten mit einem Plus+ Abo zur Verfügung.
Jetzt ab 0,99 € testen

Was passiert mit seinem Betrieb?

Immerhin muss er als Bürgermeister der Gemeinde Pürgen seinen Fachbetrieb, den sein Vater 1968 aufgebaut hat, in fremde Hände übergeben. Erste Gespräche mit potenziellen Nachfolgern gebe es bereits. „Das muss ja alles rechtzeitig geplant werden“, schließlich wolle er auch für seine Mitarbeiter einen geordneten Übergang schaffen. Doch bis dahin ist noch etwas Zeit.

Vor einer möglichen Wahl zum Rathauschef in Pürgen steht aber noch etwas Arbeit ins Haus. Es gelte weiter das Gespräch mit den Bürgern zu suchen, so Folk. „Bürgernähe ist mir sehr wichtig, jetzt und vor allem später als möglicher Bürgermeister. Ich hoffe, dass mich die Gemeinschaft von Pürgen Ende des Jahres als Kandidat aufstellt.“ Wenn Stefan Folk Bürgermeister der Lechraingemeinde Pürgen werden würde, könnte zu einer seiner ersten Amtshandlungen eine Klausur mit dem Gemeinderat gehören. „Ich möchte mir mit dem Gremium die Frage stellen, wo es hingehen soll mit Pürgen und seinen Ortsteilen.“

Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.
Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.

Er will verstärkt an die junge Bevölkerung denken

Themen wie alternative Wohnideen schweben dem Hobbykoch durch den Kopf. „Wir müssen verstärkt an die junge Bevölkerung denken“, so Folk. „Wohneinheiten mit kleinen Wohnungen oder auch Reihenhäuser werden in der Zukunft auch in Pürgen gebraucht“, ist er sich sicher. Auch über den Einsatz alternativer Energien und die Stärkung ökologischer Landwirtschaft wolle er sich intensiv Gedanken machen.

Er will sich auch im Fall einer Niederlage weiterhin engagieren

In die Waagschale wirft er seine langjährige Erfahrung als Unternehmer. Mitarbeiterführung, der Umgang mit Finanzen aber auch seine offene Art seien für ihn Werte, die auch einem Bürgermeister helfen, sein Amt erfolgreich auszuüben. Erfolgreich in dieser Position zu sein und Pürgen in eine gute Zukunft führen zu können, erfordert seine ganze Aufmerksamkeit, ist sich Folk bewusst. Dass dadurch unter Umständen auch sein Hobby, das Kochen mit Freunden, hintenan stehen muss, sei für ihn eine Selbstverständlichkeit. Einmal im Monat steht der Kochevent im Hause Folk normalerweise auf dem Programm. Hündin Shira, die Enten und Hühner in seinem Garten müssten vermutlich auch des Öfteren auf den Herrn des Hauses verzichten.

Sollte es bei der Wahl im März 2020 nicht fürs Amt des Bürgermeisters reichen, werde er allerdings „als Gemeinderat auf jeden Fall weitermachen“ , sagt Folk. (vang)

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren