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Landkreis Landsberg

18.06.2018

Südlicher Lechrain: Jetzt kommt der Rettungswagen aus Reichling

Freude in Reichling (von links): BRK-Geschäftsführer Andreas Lehner, Landrat Thomas Eichinger, Bürgermeisterin Margit Horner-Spindler, Edgar Linder und Christian Haberkorn.
Bild: Manuela Schmid

In Reichling ist jetzt ein Rettungswagen des BRK stationiert. Er rückt allerdings nur zu gewissen Zeiten aus.

Die „Lücke“ ist geschlossen: Der neue Rettungswagen des Bayerischen Roten Kreuzes Landsberg, der in Reichling für den südlichen Landkreis stationiert ist, ist jetzt einsatzbereit. „Zeit ist Leben“, sagte Landrat Thomas Eichinger bei der offiziellen Inbetriebnahme. Die Geschwindigkeit der Rettungsdienste sei lebenswichtig. Und im südlichen Landkreis sei noch eine Lücke gewesen, die jetzt geschlossen worden sei.

„Wir haben um diesen Standort lange gekämpft und freuen uns riesig, dass die Versorgung der Bevölkerung im südlichen Landkreis nun wesentlich schneller ist“, sagte Bürgermeisterin Margit Horner-Spindler. Mit dem Funkspruch „Der Rot Kreuz Reichling 71/1 ist einsatzklar bis 20 Uhr“ nahmen Rettungssanitäter Edgar Linder und der Leiter des Rettungsdienstes des Roten Kreuzes Landsberg, Christian Haberkorn, das Fahrzeug in Betrieb. Haberkorn und Linder übernahmen gleich den ersten Bereitschaftsdienst. Schon nach einer knappen Stunde mussten sie den ersten Einsatz fahren: Sie wurden zu einem Notfall nach Leeder gerufen.

Das Einsatzgebiet reicht bis zum Ammersee

Künftig ist der Rettungswagen, der mit haupt- und ehrenamtlichen Rettungsdienst-Mitarbeitern des BRK Landsberg besetzt wird, täglich von 8 bis 20 Uhr in Betrieb (am Sonntag von 9 bis 21 Uhr). Das Einsatzgebiet reicht von Schongau bis Landsberg und von Dießen bis ins Fuchstal. In der ehemaligen Raiffeisenbankfiliale in Reichling wurden Räumlichkeiten angemietet, in denen sich die Rettungskräfte im Bereitschaftsdienst aufhalten können.

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Der BRK-Kreisvorsitzende Alex Dorow bedankte sich im Rahmen der offiziellen Inbetriebnahme bei allen Rettungskräften für deren Engagement. Zur Feier der Eröffnung des neuen Standorts spielte die Blaskapelle Reichling.

Das Fahrzeug gilt als das modernste seiner Art

Der Rettungswagen in Reichling ist nach Angaben des Roten Kreuzes Landsberg der modernste im ganzen Landkreis: Das rund 120.000 Euro teure Fahrzeug der neuesten Bauart weise nicht nur ein Hochsichtbarkeitskonzept auf (die Leuchtstreifen sind besser sichtbar als bei älteren Bauarten), sondern auch eine Totwinkelkamera und eine Gegensprechanlage, mit der die Rettungskräfte mit dem Fahrer kommunizieren können.

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