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Stellplätze

20.11.2011

Teurer, aber nicht so teuer wie befürchtet

Nur noch die Schilder fehlen: Ansonsten sind die 17 neuen Parkplätze und die drei Stellflächen für Wohnmobile nördlich der Dießener Markthalle seit Kurzem fertig.
Bild: Foto: Gerald Modlinger

Altlastenbeseitigung trieb Kosten am Bahngleis in die Höhe

Dießen Das gelb leuchtende Herbstlaub der frisch gepflanzten Feld-ahorne macht sie sichtbar: Die 17 neuen Autostellplätze und die drei Parkbuchten für Wohnmobile westlich des Bahngleises in Dießen sind seit Kurzem fertiggestellt. Wohnmobilbesitzer können hier künftig haltmachen und sich mit elektrischer Energie versorgen.

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In der vergangenen Woche fand die Abnahme statt und auch die Rechnungen liegen jetzt weitgehend vor. Und sie werden sich am Ende auf etwas weniger als zuletzt im Gemeinderat genehmigt belaufen, so die Zusammenfassung von Bautechniker Manfred Ruile aus dem Bauamt. Allerdings waren die Kosten im Laufe des Baufortschritts wegen der Altlastenentsorgung gestiegen.

Zunächst war man davon ausgegangen, den Bodenaustausch und die Stellplätze für rund 230000 Euro hinzukriegen. Dann wurde allerdings mehr mit Schadstoffen vermischtes Erdreich vorgefunden, was Mehrkosten von 57000 Euro verursachte. Später stand dann eine nochmalige Kostenmehrung von rund 56000 Euro im Raum, die jetzt jedoch nicht voll zum Tragen kommen wird, so die Erwartung Ruiles. Die Rechnung werde sich wohl zwischen 30000 und 40000 Euro bewegen, sodass es unterm Strich wohl 320000 bis 330000 Euro sein werden, die Stellplätze und Altlastenbeseitigung kosten.

Teurer, aber nicht so teuer wie befürchtet

Um die neuen Stellplätze benutzbar zu machen, werden in den nächsten Tagen auch noch die entsprechenden Schilder aufgestellt, die unter anderem Besuchern mit Wohnmobil die Abstellmodalitäten erläutern. Die Stromabgabesäulen sind bereits vorhanden. Das zunehmende Verkehrsaufkommen zwischen Seestraße, Markthalle und Bahnhof hat inzwischen auch Grundstücksbesitzer aus dem Seestraßenabschnitt zwischen Lachener Straße und Bahnübergang auf den Plan gerufen: Sie sprechen in einem Antrag an die Gemeinde von „ständigen Geschwindigkeitsüberschreitungen“, ihre Straße verändere sich zu einer „Rennstrecke“. Sie fordern Fahrbahnschwellen, eine bessere Ausschilderung und Geschwindigkeitskontrollen in der 30er-Zone.

Bürgermeister Herbert Kirsch, der darüber im Bauausschuss berichtete, äußerte sich dazu zurückhaltend. „Ob wir auf einer so kurzen Strecke Kontrollen machen können, und Schwellen? Ich weiß nicht.“ Das gemeindliche Tempomessgerät sei jedoch schon auf Höhe der Wohnmobilstellplätze aufgestellt.

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