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Stoffen/Egling

21.02.2018

Thomas Schön ist Bayerns bester Melker

Thomas Schön aus Stoffen hat es erneut geschafft: Nach 2016 ist der junge Landwirt erneut Bayerns bester Melker geworden.
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Thomas Schön aus Stoffen hat es erneut geschafft: Nach 2016 ist der junge Landwirt erneut Bayerns bester Melker geworden.
Bild: Stephanie Millonig (Archiv)

Die besten Melker haben in der Oberpfalz ihre Sieger gekürt. Zwei Nachwuchslandwirte aus dem Landkreis Landsberg sind ganz vorne dabei. Es kommt nicht nur auf Handarbeit an.

Das Euter wird mit einem Tuch gereinigt, danach werden die Zitzenbecher der Melkmaschine angelegt. Dann gilt es, den Milchfluss zu überprüfen und die Milchmenge zu kontrollieren. Ist der Melkvorgang beendet, werden die Kühe nach dem Auftrag eines Pflegemittels auf die Zitzen wieder entlassen. So etwa sollte im Idealfall die Melkarbeit ablaufen. Zu sehen war dies im Lehr-, Versuchs- und Fachzentrum für Milchvieh- und Rinderhaltung in Almesbach bei Weiden in der Oberpfalz. Dort wurde um die Wette gemolken, um den Landessieger zu ermitteln, der heuer aus dem Landkreis Landsberg kommt.

Schon 2016 war er erfolgreich

Thomas Schön aus Stoffen konnte sich mit 146 von 160 möglichen Punkten vor Franz Sießmeir aus Egling (138 Punkte) und Felix Prölß aus Weiden (132,5 Punkte) als bester Melker durchsetzen. Es war nicht der erste Erfolg auf Bayernebene für Thomas Schön. Bereits 2016 gewann er, damals in Achselschwang. Erfolgreicher Trainer der Teilnehmer aus Oberbayern war Fachlehrer Wolfgang Müller. Er ist Mitglied der DLG-Fachkommission Bundeswettbewerb Melken und am Lehr-, Versuchs- und Fachzentrum für Milchvieh- und Rinderhaltung in Achselschwang tätig.

Die drei Bestplatzierten werden Bayern beim 35. Bundesmelkwettbewerb der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft (DLG), der alle zwei Jahre ausgetragen wird, vertreten. Stattfinden wird dieser im April am Landwirtschaftlichen Bildungszentrum Echem in Niedersachsen.

Auch auf die Geschicklichkeit kommt es an

Im Rahmen des Wettbewerbs in Almesbach waren die Nachwuchsmelker im Fischgrätenmelkstand an den Start gegangen. Acht Kühe musste jeder Teilnehmer nach allen Regeln der Kunst melken. Milchmenge und Melkzeit waren ebenso wie die Melkarbeit und die Geschicklichkeit Teildisziplinen, die streng von den Preisrichtern bewertet wurden. Neben dem Test auf Eutergesundheit stand auch noch eine theoretische Prüfung rund um die Landwirtschaft und die Milchproduktion auf dem Programm, in der sich alle Teilnehmer bewähren mussten. (lt)

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