Newsticker
Corona-Gipfel: Arbeitgeber müssen Homeoffice ermöglichen, Maskenpflicht wird bundesweit verschärft
  1. Startseite
  2. Lokales (Landsberg)
  3. Tiny-Haus: In Schwifting gründet sich ein Verein

Schwifting

30.08.2020

Tiny-Haus: In Schwifting gründet sich ein Verein

So kann ein Tiny-House aussehen. Es steht in Mehlmeisel im Fichtelgebirge.
Bild: Nicolas Armer/dpa

Plus Die Idee für das Dorfprojekt wird nun in verschiedenen Landkreisgemeinden vorgestellt. Bis zur ersten Siedlung dauert es noch. Sie soll in der Nähe von Landsberg entstehen.

Das Projekt Tiny-Haus-Dorf ist einen Schritt weiter: Der Verein „TinyHausLechrain“ ist gegründet. Laut Vorsitzendem Herbert Maier aus Schwifting steht demnächst auch eine weitere Infoveranstaltung an und auch im Gemeinderat Pürgen wird das Projekt bald vorgestellt. Ein Grundstück, auf dem das Dorf der kleinen Häuser verwirklicht werden kann, gibt es noch nicht.

Aber es sind Flächen in Aussicht: Auf der Homepage des neu gegründeten Vereins wird darauf verwiesen, dass drei Grundstücke von privaten Eigentümern angeboten worden seien: Drei Areale von 12.000 Quadratmetern (25 Häuser), 10.000 Quadratmetern (20 Häuser) und 6800 Quadratmeter (15 Häuser) in einer Entfernung von drei bis sechs Kilometern von Landsberg.

Erst muss Baurecht geschaffen werden

14 Personen mit konkretem Bauwillen haben sich gemeldet, insgesamt gibt es laut Maier 80 Interessierte. Er geht davon aus, dass es ein bis drei Jahre dauern wird, bis die Idee realisiert werden kann. Denn sollte ein Grundstück vorhanden sein, muss erst Baurecht geschaffen werden.

Der Schwiftinger betont, dass es sich um eine neue Bau- beziehungsweise Wohnform handelt, es habe nichts mit dem Mythos Zirkuswagen zu tun. In dem Dorf sollten Menschen mit festem Wohnsitz leben. Das Grundstück wird laut Maier erschlossen, Wasser, Strom, Kanalisation werden vorhanden sein. Wohnraum von 30 bis 60 Quadratmetern ist denkbar.

Das Haus steht erschlossen vor Ort, kann aber auch bewegt werden

Freilich bleiben die Häuser mobil, sie können – je nach Gewicht – per Traktor oder Lkw versetzt werden, beispielsweise wenn beruflich eine Veränderung in eine andere Stadt ansteht, wie Maier erläutert.

Jetzt geht es für den Verein darum, Mitglieder aufzunehmen und das Projekt in Gemeinden vorzustellen. Den Anfang macht Pürgen.

Lesen Sie dazu auch:


Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren