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Tiny Houses - ökologisch und nachhaltig

Tiny Houses - ökologisch und nachhaltig
Kommentar Von Stephanie Millonig
29.06.2020

Im Landkreis Landsberg ist eine Siedlung mit Tiny Häusern geplant. Für LT-Redakteurin Stephanie Millonig hat diese Wohnform viele Vorteile.

Leben in einem mobilen Häuschen, das hat längst nichts mehr mit Aussteigertum im Zirkus- oder Bauwagen zu tun. Es ist eine moderne Wohnform, angepasst an ökonomische und ökologische Bedingungen. Gerade im Speckgürtel von München, wo die Immobilienpreise und Mietpreise in die Höhe schnellen, kann das eine Möglichkeit sein, sich den Traum vom Wohnen im Grünen zu verwirklichen, ohne sich bis zum Lebensende verschulden zu müssen. Angesichts der Baugebiete, die sich in den vergangenen Jahrzehnten in die Landschaft fraßen, ist jede Wohnform zu begrüßen, bei der kaum Fläche versiegelt werden muss.

Die Bewohner müssen sich auf die nötigsten Dinge beschränken

Es gibt eine weitere positive Komponente: Das Tiny House lässt sich schneller den aktuellen Lebensbedingungen anpassen. Verkaufen, Standort wechseln oder vielleicht bei Familienzuwachs ein zweites House aufstellen, sind Möglichkeiten. Wer sich im Internet Bilder der Miniaturhäuser ansieht, staunt über die vielen Stile vom verspielten Häuschen bis zum modernen Kubus. Vom mangelnden Wohnkomfort eines Bauwagens ohne sanitäre Einrichtungen sind Tiny Houses weit entfernt. Ein bisschen Aussteigertum steckt freilich weiterhin in der Idee. Denn dem Kaufrausch können sich die Bewohner mangels Platz nicht hingeben. In materieller Hinsicht ist eine Reduktion auf wenige Dinge notwendig – und auch das ist ein Pluspunkt in Sachen Ökologie und Nachhaltigkeit.

Lesen Sie dazu: Tiny Houses: Gibt es bald ein Dorf mit winzigen Häusern?

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