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Fürstenfeldbruck

08.04.2019

Tödlicher Badeunfall im Emmeringer See

Vergeblich bemühten sich am Sonntagnachmittag die Rettungskräfte um das Leben eines 28-jährigen Manns, der im Emmeringer Weiher bei Fürstenfeldbruck untergegangen war.
Bild: Wolfgang Widemann/Symbolbild

Ein Mann geht plötzlich unter, als er ans Ufer zurückschwimmen will. Ersthelfer und Rettungskräfte bemühen sich vergeblich, sein Leben zu retten.

Am Emmeringer See im Landkreis Fürstenfeldbruck hat sich am Sonntag ein tödlicher Badeunfall ereignet. Wie das Polizeipräsidium Oberbayern-Nord am späten Sonntagabend mitteilte, ertrank ein 28-jähriger Mann aus Tansania.

Mit Berufung auf Zeugenaussagen meldete die Polizei, dass der Mann gegen 16.15 Uhr von einer Badeinsel aus ans Ufer zurückschwimmen wollte. Etwa 20 Meter vor dem Ufer ging er plötzlich unter. Der Rettungsversuch eines Augenzeugen blieb ohne Erfolg. Rettungskräfte bargen den Mann nach rund 30 Minuten aus dem Wasser. Unter laufenden Reanimationsversuchen wurde der 28-Jährige mit einem Rettungshubschrauber in eine Münchner Klinik geflogen, wo er aber kurz nach seiner Einlieferung starb. Die Kriminalpolizei übernahm die Ermittlungen vor Ort. Über eine Obduktion des Toten entscheidet die Staatsanwaltschaft heute. Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden sind laut Polizei nicht erkennbar. (lt)

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