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Landsberg

07.10.2019

Tödlicher Unfall am Zebrastreifen: War er vermeidbar?

Nach dem tödlichen Unfall an einem Zebrastreifen im Landsberger Westen wird auf das Ergebnis eines Gutachtens erwartet. Ein 75-jähriger Fußgänger wurde am Samstag von einem Auto erfasst und erlag wenig später seinen Verletzungen.
Bild: Julian Leitenstorfer

Plus Ein Rentner wird in Landsberg an einem Zebrastreifen von einem Auto erfasst. Wenig später erliegt er seinen Verletzungen. Jetzt erhofft sich die Polizei mehr Infos durch ein Gutachten.

Wie hat sich der tödliche Unfall am Zebrastreifen in der Carl-Friedrich-Benz-Straße in Landsberg genau abgespielt? Das soll jetzt ein unfallanalytisches Gutachten klären. Wie berichtet, war am Samstag kurz vor 13 Uhr ein 75-jähriger Mann auf dem Überweg vom Wagen eines 47-jährigen Autofahrers erfasst und so schwer verletzt worden, dass er kurze Zeit später in einer Unfallklinik verstarb.

Der Autofahrer wollte noch ausweichen

Feststeht für die Polizei bislang, dass der Autofahrer noch versuchte auszuweichen und eine Vollbremsung machte, aber einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern konnte. Genauere Aufschlüsse über den Hergang soll ein Gutachten erbringen. Dieses könne anhand der Beschädigungen am Auto und der Verletzungen des Mannes etwa darüber Auskunft geben, wie schnell der Pkw beim Aufprall noch gefahren ist und ob der Unfall vielleicht vermeidbar gewesen wäre, erklärt Markus Siebert von der Landsberger Polizei.

Ein solches Gutachten werde bei tödlich verlaufenen Unfällen grundsätzlich von der Staatsanwaltschaft beauftragt. Diese entscheide letztendlich auch darüber, ob gegen den überlebenden Unfallbeteiligten Anklage wegen fahrlässiger Tötung erhoben oder das Ermittlungsverfahren eingestellt wird. Das Gutachten dürfte in einigen Wochen vorliegen, so die Polizei. Laut Siebert gibt es eine Zeugin, die den Aufprall gehört, und einen am Unfall unbeteiligten Mann, der diesen als Augenzeuge mitbekommen habe.

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