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Dießen

14.05.2018

Töpfermarkt: Ein Ende mit Donnerhall

Mit den Besucherzahlen waren die Verantwortlichen an den vier Tagen des Dießener Töpfermarktes sehr zufrieden – trotz Unwetter zum Finale.
Bild: Thorsten Jordan

Starker Regen beendet den Dießener Töpfermarkt in diesem Jahr vorzeitig. So fällt die Bilanz der Veranstalter aus.

Als sich der 18. Dießener Töpfermarkt nach vier Tagen zu Ende neigte, haben laut Veranstalter über 62.000 Besucher „das Schöne mit heimgenommen“. Dass der Markt mit einem Donnerknall zwei Stunden vor dem offiziellen Ende am Sonntagnachmittag gegen 16 Uhr aufgrund der Sicherheitsmechanismen beendet wurde, war eher den drohenden Unwettern geschuldet, die sich dann am Ammersee-Westufer allerdings in Grenzen hielten.

Die Besucher verteilten sich diesmal

Der starke Regen dauerte gut 20 Minuten und erlaubte den Töpfern mit einer weiteren Sonnenstunde (bevor es weiter regnete) einen geordneten Abzug. Viele Töpfer verbrachten noch einen Abend in der Töpfergemeinschaft am Kirchsteig, um dann ausgeruht die teilweise zwei Tage dauernde Rückreise nach Frankreich oder Estland, Spanien oder Griechenland anzutreten.

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Es gab keine Spannungsspitzen bei den Besucherzahlen. Sie haben sich laut Marktleiter Wolfgang Lösche über alle Markttage nahezu gleichmäßig verteilt. Am Eröffnungstag sind rund 20.000 Gäste registriert worden, die nächsten Tage waren jeweils zu gleichen Teilen mit Keramikfreunden bevölkert. Die Besucherzahlen werden laut Lösche durch das Zählen der parkenden Autos ermittelt, durch die Auskünfte der Seenschifffahrt und der Bayerischen Regiobahn.

Im Oktober entscheidet sich, wer nächstes Jahr dabei ist

Auch der Keramikweg sei laut Lösche gut angenommen worden. Jahr für Jahr habe man auch mehr Zuspruch bei der Ausstellung im Traidtcasten und der dort stattfindenden Verleihung des Dießener Keramikpreises erfahren. Mit Ideen für das kommende Jahr beschäftigt sich Wolfgang Lösche allerdings noch nicht. „Das mache ich nie unmittelbar an eine Veranstaltung.“ Jetzt werde der zurückliegende Markt erst einmal abgearbeitet und anschließend, etwa ab Juli, erneut Kontakt mit Ausstellern für das kommende Jahr aufgenommen. „Bis September läuft ja schon wieder die Anmeldefrist.“ Dann folge die Auswahl in einer Jury-Sitzung am 25. Oktober.

Was er schon jetzt als gelungen und notwendig erachtet, ist das neue Sicherheitskonzept. Das habe sich sofort bewährt – vor allem eben aufgrund der professionellen Wetterbeobachtung. Auch das verstärkte Einbinden des Roten Kreuzes hält Lösche für eine gute Aktion, vor allem, dass die Helfer nicht nur stationär vor Ort gewesen seien, sondern auch über das Gelände gegangen waren. Was ihm ganz wichtig war: „Das Sicherheitskonzept hatte keine begrenzende oder einschränkende Wirkung auf die Gestaltung des Marktes.“ (lt/hön)

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