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Tolle Filme, bitte mehr davon

Tolle Filme, bitte mehr davon
Kommentar Von Alexandra Lutzenberger
02.02.2020

Das diesjährige Snowdance Independent Film Festival ist vorbei. LT-Redaktionsleiterin Alexandra Lutzenberger zieht ein Fazit.

Die Jury beim Festival hatte diesmal wohl die Qual der Wahl, denn die Filme beim siebten Snowdance Independent Film Festival hatten es in sich. Juryentscheidungen sind immer schwierig, denn sie müssen viele Dinge berücksichtigen und werden dann doch meist kritisiert, weil viele ihren Lieblingsfilm nicht berücksichtigt sehen.

Auch in diesem Jahr wurde bis zum Samstag diskutiert und drei besondere Filmemacher wurden ausgezeichnet. In der Jury waren Claudia Flörke (Leiterin Landsberger Kulturbüro), Ulrich Herrmann (Drehbuchautor und Fernsehfilmredakteur beim SWR), Fred Breinersdorfer (Medienanwalt und oscar-nominierter Drehbuchautor für „Sophie Scholl – Die letzten Tage“) sowie „Tatort“-Kommissarin Lisa Bitter (die Kollegin von Lena Odenthal in Ludwigshafen). Sie hatten in diesem Jahr sicher keinen leichten Job.

Spannend ist auch die Frage, ob die Filme, die hier gezeigt wurden, mal im Fernsehen zu sehen sind oder einen Filmverleih finden. Sehenswert sind sie alle. Und man darf schon die Frage stellen, ob man das doch manchmal sehr eintönige und von Wiederholungen geprägte deutsche Fernsehen nicht durch solche Filme bereichern sollte oder müsste. Darüber sollte man intensiv bei den Sendern nachdenken, wenn man nicht will, dass noch mehr Leute zu Netflix und Amazon abwandern. Die Landsberger haben es also gut: Denn wenigstens einmal im Jahr kann man hier mal sehen, was Kino ausmacht.

Lesen Sie auch:Snowdance: Strahlende Preisträger und zufriedenes Publikum

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