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Leeder

15.10.2018

Traumwetter sorgt für großen Andrang

Ein Publikumsmagnet war Gerda Kees mit ihren Kniepuppen.
Bild: Andreas Hoehne

Auch Gerda Kees mit ihren Kniepuppen ist in Leeder mit dabei. Viele engagierte Bürger.

Vor 17 Jahren war es genauso schön, erinnert sich Gunther Seelos noch gut. Denn ebenfalls an einem 14. Oktober eröffnete er am Markttag sein Augenoptikergeschäft in der Hauptstraße. Damals wie auch gestern nutzten zahlreiche Besucher den sonnigen Tag zu einem Spaziergang durch den Leederer Markt und erfreuten sich an den zahlreichen Angeboten. Ein großer Teil der Marktbummler blieb auch bei Gerda Kees aus Schongau stehen.

Das richtige Gelenk

Die sympathische 77-jährige trat mit ihren selbstgebauten Kniepuppen auf. Während sie auf dem Akkordeon spielte und kleine Geschichten erzählte, bewegte sie mit einem Bein die auf einem dünnen Draht gespannten Puppen aus Leder, die richtige Gelenke haben. Sie sei mit ihren Darbietungen, die an die Tradition der Hofnarren erinnert, schon viel rumgekommen. Alle zwei Wochen trete sie auch in der Herzogsägmühle auf, wo man schon immer auf sie warte.

Für ihr Lebenswerk geehrt

Kürzlich wurde sie sogar schon für ihr Lebenswerk geehrt, berichtet sie weiter, doch das sei natürlich kein Grund zum Aufhören, zumal ihr Engagement eine willkommene Aufstockung der kleinen Rente bedeute. Klaus Halter, der zusammen mit Walter Ott wieder für Drehorgelklänge sorgte, hatte die Puppenspielerin für Leeder angeworben. Niemand kam auch an den Ascher Musikern in ihrer Tracht vorbei. Nicht mit dem großen Andrang gerechnet hatten die Feuerwehrleute. Denn schon kurz nach dem Mittagsläuten war in ihrem Biergarten kein Braten mehr zu haben und die Gäste mussten sich mit Wiener Würstchen begnügen. Angesichts der guten Bedingungen sehr stark vertreten waren die Flohmarktanbieter. Martin Storhas, der bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand im Fuchstaler Rathaus für den Markt verantwortlich war, hatte vor etlichen Jahren vergeblich versucht, die Flohmärktler zumindest auf einen Standort am Ende des Marktes im Oberdorf zu beschränken. Er sei trotzdem stolz darauf, was er bezüglich dem mittlerweile florierenden Markt erreicht habe, meinte er. Zusammen mit Ehefrau Roswitha Storhas beriet er die Marktbesucher in der Bude der Kräuterwerkstatt.

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