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Floriansfest

12.05.2015

Trockenen Fußes zur Kirche

Floriansfest der Freiwilligen Feuerwehr Landsberg: Der Festumzug wurde von der Stadtjugendkapelle auf dem Weg zur Kirche angeführt. Foto: Hertha Grabmaier

Feuerwehr feiert Schutzheiligen. Bis 300 Einsätze pro Jahr

Traditionell feiern die Landsberger Feuerwehrleute mit ihren Kollegen aus den Ortsteilen Ellighofen, Erpfting, Pitzling und Reisch immer am Wochenende nach dem 4. Mai den Geburtstag ihres in Lauracum, dem heutigen Lorch in Oberösterreich, geborenen Schutzpatrons, des heiligen Florian, der eines grausamen Märtyrertodes starb, da er sich als Christ bekannte. Die Verantwortlichen der Freiwilligen Feuerwehr zeigten sich heuer trotz starker Regenfälle zuversichtlich, dass der Festumzug wie geplant durchgeführt werden könne.

Tatsächlich taten sich pünktlich zur Aufstellung kurzzeitig Regenlücken auf. So konnte die Stadtjugendkapelle die Instrumente auspacken und mit flotten Weisen den rund 70 Feuerwehrleuten, samt Fahnenträgern und Kommandant Christian Jungbauer trockenen Fußes zur festlich geschmückten Kirche St. Katharina vorausmarschieren. Auch der feierliche Gottesdienst wurde von den jungen Musikern umrahmt.

In seiner Predigt verglich Stadtpfarrer Martin Bucher Kommandos der Feuerwehr, die kurz und prägnant sein müssen, mit der Aussage Jesu: „Liebet einander, so wie ich euch geliebt habe, das ist mein Gebot“. Das sei sein Kommando. „Wirklich lieben heißt, wissen, was dem Anderen wehtut.“ Während der Florianimesse gingen heftige Regenschauer nieder, die, wiederum wie bestellt, nachließen, bevor sich der Festumzug zum Feuerwehrhaus an der Saarburgstraße zurückbewegte.

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Dort begrüßte Robert Peez, Vorsitzender des Feuerwehrvereins, die Gäste, bedankte sich fürs Kommen und nahm die Ehrungen vor. Für 30 Jahre Vereinszugehörigkeit wurde Robert Stempfle mit Urkunde und goldener Ehrennadel ausgezeichnet, Jürgen Ram für 40 Jahre, „das müsste eigentlich Platin sein“, so Peez. Konrad Schmid, der in einem Pflegeheim lebt, hatte die Urkunde für 60 Jahre Vereinstreue bereits vorab bekommen. Der Feuerwehrfrau Theresia Lichtenstern gratulierten alle zur Geburt ihres Kindes.

Feuerwehrreferent Georg Krackhardt sprach über das Ehrenamt und die zahlreichen Einsätze der Feuerwehrleute, die deshalb oft zu Hause und in der Firma fehlten.

Nach Ende des Programms wurden Feuerwehrleute, Musiker und Gäste mit Köstlichkeiten verwöhnt, zubereitet von Ulrike und Werner Freiberger, an die wie an alle Unterstützer und Vorbereiter unter großem Beifall ein herzliches Dankeschön erging. Auf Nachfrage sprach Robert Peez von 250 bis 300 Einsätzen im Jahr, was bedeutet, dass jedes Mitglied etwa 100 Mal ausrückt. Dafür gebühre den 78 Aktiven, davon neun Frauen und 13 Jugendliche, Respekt. (grab)

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