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Aktion

05.05.2020

Trotz Corona: Das Stadtradeln findet statt

Im vergangenen Jahr startete die Aktion Stadtradeln mit einer Auftaktfahrt am Papierfleck in Landsberg (vorne ADFC-Kreischef Martin Baumeister).

Ende Juni startet der Rad-Wettbewerb im Landkreis. Was Teilnehmer wissen müssen

Die Aktion Stadtradeln findet im Landkreis wie geplant vom 28. Juni bis 18. Juli statt. Bereits zum siebten Mal organisieren der Landkreis und seine Gemeinden den Rad-Wettbewerb des Klima-Bündnisses. Landrat Thomas Eichinger spricht von einer inzwischen bekannten „Marke“ im Landkreis. Die Aktion wird vom Fachbereich Klimaschutz im Landratsamt organisiert und von zahlreichen lokalen Banken, Radgeschäften und Vereinen unterstützt sowie vom ADFC-Kreisverband fachlich und organisatorisch begleitet.

Das Engagement des ADFC gilt seit Jahren den intelligenten Verkehrskonzepten und einer modernen Mobilität. Deshalb tritt der Kreisverband verstärkt für ein flächendeckendes Radverkehrsnetz auf, damit sich Alltags- und Freizeitradfahrer sicher fühlen können. Ein Mix aus Rad, Auto und öffentlichem Nahverkehr sei notwendig, um schnell, kostengünstig und umweltschonend von A nach B zu gelangen. Der ADFC Bundesverband plädiert vor allem in den Städten für „Mehr Platz für Menschen“. Vor allem in Zeiten der Corona-Pandemie würden Fußgänger und Radfahrer zusätzlich mehr Platz im öffentlichen Raum benötigen, um die Ausgangsbeschränkungen einhalten und gesund bleiben zu können. Für den ADFC-Kreisverband geht es momentan darum, beim Stadtradeln 2020 ein Zeichen zu setzen, dass die vielen engagierten Radfahrer in der Kommunal- und Bundespolitik Gehör finden und den Platz erhalten, den sie „benötigen und der ihnen auch gebührt.“

Stadtradeln ist laut Pressemeldung eine internationale Aktion, die größte weltweit mit dem Fokus auf dem Klimaschutz. Dieses Jahr sei darüber hinaus natürlich auch der Aspekt Gesundheit besonders wichtig und erwähnenswert. Daher habe sich der Landkreis entschieden, trotz der Corona-Krise oder gerade als Zeichen in diesen bewegten Zeiten, die Aktion stattfinden zu lassen.

Das Umweltbundesamt schätzt, dass bis zu 30 Prozent der Autofahrten durch das Fahrrad ersetzt werden können und dieses Potenzial gelte es zu erschließen durch entsprechende Mobilitätskonzepte, ein ausgebautes Radwegenetz aber auch durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit. Darauf zielt die diesjährige Aktion. Drei Wochen lang heißt es Radeln um die Wette, möglichst viele Autofahrten auf das Rad verlagern und Rad-Kilometer für den Klimaschutz sammeln. Mitmachen können Bürger, die im Landkreis wohnen, aber auch alle, die im Landkreis arbeiten, einem Verein angehören oder hier zur Schule gehen. Eine besondere Kategorie ist das Schulradeln, bei der die Schulen bundesweit gegeneinander in Konkurrenz um die Plätze fleißigster Radler treten.

Wo kann man sich anmelden? Um auch in Corona-Zeiten gut und gesund durch die Aktion zu kommen, verzichten die Organisatoren dieses Jahr auf organisierte gemeinsame Auftakt- und Abschlussfahrten und bitten von Gruppenaktionen Abstand zu nehmen. Ab sofort können sich Teilnehmer unter www.stadtradeln.de/landkreis-landsberg anmelden, Teams gründen oder einem vorhandenen Team beitreten. (lt)

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