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Trotz Kostenexplosion: Das Freibad erhalten

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Kommentar Von Gerald Modlinger
06.12.2018

Der Neubau des Bads in Greifenberg wird teurer als geplant. LT-Redakteur Gerald Modlinger schreibt, warum das Projekt dennoch in Angriff genommen werden sollte.

Wahrlich keine leichte Entscheidung im Kreisausschuss: Angesichts der galoppierenden Baukosten stellt sich wirklich die Frage, ob sich der Landkreis ein solches Projekt noch leisten kann. Sieben bis acht Millionen Euro sind viel Geld für eine freiwillige Aufgabe. Auch die Frage, ob es notwendig ist, in einem Kilometer Entfernung zum Freizeitgelände am Echinger Ammerseeufer ein beheiztes Freibad zu betreiben, ist berechtigt.

Auch die Steuereinnahmen sind gestiegen

Allerdings wäre es für den Landkreis ein wirkliches Armutszeugnis, wenn er in einer wirtschaftlich guten Lage außerstande wäre, diese Freizeit- und Fitnesseinrichtung für breite Bevölkerungsschichten zu erhalten. Die Baukosten sind in den vergangenen Jahren ebenso deutlich gestiegen wie die Steuereinnahmen der Kommunen. Deshalb wäre es wichtig, stets Einsparansätze zu prüfen. Beim Warmbad gelang dieses teilweise. Bei den anderen Themen, die in der Sitzung besprochen wurden, war davon nicht so viel zu erkennen.

Der Artikel zum Kommentar: Das Warmfreibad wird immer teurer

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