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Masken

20.11.2018

Über die Köpfe hinweg

Habbe und Meik auf dem Weg zur Bühne. Natürlich auf ihre Art und Weise.
Bild: Thorsten Jordan

Mit Habbe und Meik feiern

Die Ankündigung des Intendanten Florian Werner der seiner Meinung nach wohl „besten Maskenclowns der Welt“ hat sich bewahrheitet. Zum ersten Auftritt mitten durchs Publikum stiegen die beiden Reisenden Habbe (Hartmut Ehrenfeld) und Meik (Michael Aufenfehn) über Köpfe hinweg, bis sie endlich den Weg zur Bühne fanden.

In virtuosem Spiel, präzise bis ins letzte Detail, mit unglaublicher Körperbeherrschung durfte das Publikum einzelnen, sehr unterschiedlichen Szenen beiwohnen, die durch die Vielschichtigkeit der jeweiligen Charaktere beeindruckten.

So waren da das kleine Mädchen und der kleine Bub, in überdimensional großem Bühnenbild, die sich pantomimisch einander annähern. Wunderbar die kindliche Körperlichkeit nachempfunden, entwickelte sich eine kleine Schlacht, die das Publikum in Lachsalven versetzte. Genauso wie der Herr, der zu Bett gehen wollte und sich mit einer sehr aktiven Bettdecke konfrontiert sah. Herrlich auch die beiden, sehr an Stan und Olli erinnernden Figuren des Handwerkers und seines Lehrlings, die sich immer wieder in der roten Leiter verfingen und bis zur Prügelei samt Verfolgung ins Publikum jagten.

Die beiden eigentlich starren und auch ein bisschen traurig wirkenden Masken mit den langen Nasen wurden so lebendig, dass man je nach Lichteinfall die unterschiedlichsten Gesichter zu erkennen vermochte.

Das Publikum, insbesondere die Kinder, die vor Lachen fast vom Stuhl kippten, war schwer beeindruckt von diesem vielfältig gestalteten Programm, dem man noch stundenlang hätte zuschauen mögen. (pav)

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