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Landkreis Landsberg

11.10.2018

Umweltjahr: Der Specht löst die Biene ab

Unser Archivfoto zeigt einen Buntspecht am einem Nistloch. Der Landkreis Landsberg widmet 2019 dem Specht ein ganzes Aktionsjahr.
Bild: Karl Aumiller

Das „Jahr der Biene“ im Landkreis Landsberg ist bald zu Ende. 2019 geht es dann um den Specht. Denn dem geht es gar nicht so gut.

Das vom Landkreis ausgerufene „Jahr der Biene“ (Wie man Wildbienen Gutes tun kann ) neigt sich dem Ende zu. Im Umweltausschuss des Kreistags referierte die Kreisfachberaterin für Gartenkultur und Landespflege, Susann-Kathrin Huttenloher, über die bisherigen Aktionen. Auch das kommende Jahr soll im Zeichen einer Tierfamilie stehen: 2019 sind die Spechte dran, die dann 2020 zum Jahr des Baumes überleiten.

Was dieses Jahr alles geboten war

Doch zuerst zum Vergangenen: Was Bienen und Wildbienen brauchen, sind die richtigen Blumen als Nahrung und dafür sorgten die Mitarbeiter des Landratsamtes auf den eigenen Flächen: Im Frühjahr blühten bereits Krokus und Co. auf den Wiesen neben den beiden Eingängen zur Behörde. „Wir hatten 3000 Zwiebeln gesetzt“, erzählt Huttenloher. Und was daraus wuchs, erfreute nicht nur die Bienenfreunde. Wer mehr darüber wissen will, kann sich dazu übrigens in Kürze auf dem neuen Internetauftritt der Unteren Naturschutzbehörde schlau machen: Huttenloher stellte ihren Rückblick bereits mit den Texten und Bildern der neuen Seite vor, die demnächst online gehen soll.

Was zählte nun zu den großen Aktionen? Auf jeden Fall die Fachtagung im April mit verschiedenen Vorträgen und Diskussion. Naturschützer, Kommunalpolitiker und auch Mitarbeiter kommunaler Bauhöfe hatten daran teilgenommen. Erarbeitet wurde auch eine Ausstellung samt Begleitheft zur Vielfalt der Bienen. Diese könne auch ausgeliehen werden, einige Buchungen gebe es schon, so Huttenloher. „Machen Sie Werbung dafür“, bat sie die Ausschussmitglieder, die Ausstellung bekannt zu machen.

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Auf der neuen Internetseite gibt es ein breites Angebot

Vorträge mit namhaften Experten wie Dr. Andreas Fleischmann aus Landsberg über Wildbienen, Dr. Elmar Billig über Hornissen und Berufsimker Walter Haefeker zu den Honigbienen fanden Interesse. Wer zu diesen Vorträgen noch etwas erfahren will, kann sich bald auf der neuen Seite kundig machen. Die Untere Naturschutzbehörde will auch auf Projekte im Landkreis aufmerksam machen, die beispielsweise Artenschutz betreiben: Unter dem entsprechenden Menüpunkt findet sich beispielsweise „Das Bunte Band“, eine Aktion des Finninger Obst- und Gartenbauvereins, der unter anderem die Randstreifen an den Straßen erblühen ließ. Auf der neuen Seite wird es auch Tipps beispielsweise zu Mähterminen geben.

Die Tiere, die kommendes Jahr auf der Landkreisagenda stehen, sind die Spechte. Auch ihr Lebensraum ist bedroht: Vielen Spechtarten fehlen die alten Bäume, unter deren Rinde sie Nahrung finden und in die sie ihre Höhlen klopfen können, wie Huttenloher ausführte. Einige Arten sind Waldrandbewohner. In der Beschäftigung mit ihnen lässt sich laut Huttenloher eine gute Verbindung zwischen verschiedenen Lebensräumen herstellen. Und 2020 geht es dann um die Bäume.

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