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Abwasser

22.01.2015

Umweltministerin kommt zur Einweihung des Klärwerks

Die Kläranlage in Rott soll um Pfingsten eingeweiht werden. Dann will auch die bayerische Umweltministerin kommen.
Bild: Thorsten Jordan

Anlage soll um Pfingsten offiziell in Betrieb gehen

Die Sanierung der Kläranlage in Rott ist ein Vorzeigeprojekt, es wurde mit dem Abwasserinnovationspreis 2012 des Staatsministeriums für Umwelt und Gesundheit ausgezeichnet (LT berichtete). In diesem Jahr soll die Anlage nun eingeweiht werden. Wie Bürgermeister Quirin Krötz in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats informierte, will die bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf persönlich an der Einweihung teilnehmen. Eine entsprechende Terminanfrage sei im Rathaus eingegangen, so Krötz. „Bis Mitte Mai müssen alle Arbeiten fertig sein, sodass wir eine Einweihung in der Woche vor oder in den beiden Wochen nach den Pfingstferien planen können.“

Seit einigen Wochen läuft die Kläranlage im Probebetrieb. Voll funktionsfähig dürfte sie, wie Krötz im Mitteilungsblatt der Gemeinde erläutert, erst im Sommer 2015 sein. „Der Grund hierfür ist, dass die eingesetzten Bakterien erst im Laufe der Zeit richtig aktiv sind“, heißt es weiter. Im Gespräch mit dem Landsberger Tagblatt erläuterte Bürgermeister Krötz, dass die Gemeinde Rott zwischenzeitlich aus der Kläranlage in Schongau Schlamm in der eigenen Anlage habe einsetzen lassen, um das Bakterienwachstum, vor allem in der kalten Jahreszeit, voranzutreiben.

In Kürze wird der vierte Bauabschnitt des bis zu drei Millionen Euro teuren Projektes in Angriff genommen. Montage der Türe und Tore, die Herstellung von Dach und Fassade des Maschinengebäudes sowie der Oberflächen, der Zufahrt und des Zaunes sind die letzten Baumaßnahmen an der Kläranlage.

Die Kläranlage, die seit 1981 in Betrieb ist, wurde, wie mehrfach berichtet, seit 2013 saniert und wird von der Gemeinde Rott gemeinsam mit der Nachbargemeinde Reichling genutzt. (vaf)

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