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Issing

13.01.2020

Und wieder brennt ein Feldstadel im Landkreis Landsberg

In der Nacht auf Montag hat erneut ein Feldstadel im Landkreis Landsberg gebrannt.
Bild: Wolfgang  Widemann (Symbolbild)

Bei Issing brennt in der Nacht auf Montag ein Feldstadel. Die Polizei geht von Brandstiftung aus. Neuigkeiten gibt es vom Feuer bei Haltenberg, bei dem mehr als 220 Schafe verbrannten.

In der Nacht auf Montag hat im Landkreis Landsberg erneut ein Feldstadel gebrannt. Laut Polizeipräsidium Oberbayern Nord wurde zwischen Issing und Thaining eine Scheune angezündet. Allerdings wurde der Brand so frühzeitig entdeckt, dass die Feuerwehr schnell löschen und das Gebäude retten konnte. Dieser Fall gilt als der elfte der seit Anfang Dezember im Landkreis wütenden Brandserie.

Vergangene Woche verbrannten rund 220 Schafe

Erst in der Woche zuvor - in der Nacht auf den Dreikönigstag - hatte es letztmals gebrannt. Unweit der Burgruine Haltenberg war ein Stadel in Flammen aufgegangen. Die rund 220 darin untergebrachten Schafe verbrannten, das Gebäude wurde völlig zerstört. Die Polizei geht von Brandstiftung aus und zählt diesen nach wie vor zur bislang ungeklärten Serie von Feuern. Genauso wie den Fall der Issinger Scheune. Dort hat laut ersten Ermittlungen in der Nacht auf Montag ein unbekannter Täter ein Feuer gelegt. Gegen 2 Uhr wurde laut Polizei ein kleiner Brandherd an einem Holzstapel entdeckt, der auf den Stadel übergriff. Das Feuer konnte von der alarmierten Feuerwehr rasch unter Kontrolle gebracht werden. Ersten Schätzungen zufolge entstand ein Sachschaden von rund 5000 Euro.

Das ist somit der elfte Fall der Brandserie, die seit Wochen Feuerwehr, Polizei und Landwirte im südlichen Landkreis Landsberg und im benachbarten Kreis Weilheim-Schongau in Atem hält. Zumeist wurden frei stehende Feldstadel außerhalb geschlossener Ortschaften zum Ziel eines bislang unbekannten Brandstifters. Die Kripo Fürstenfeldbruck hat eine zehnköpfige Ermittlungsgruppe „Feldscheune“ eingerichtet, um den Täter zu fassen.

Lesen Sie auch:Der Brand und die Angst vor dem nächsten: Wieder schlägt der Feuerteufel zu

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