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12.07.2010

Urnenfeld: Die Planungen gehen voran

Egling Bei den Planungen für das große Urnenfeld am Eglinger Friedhof wird weiter an den Details gefeilt. Einen großen Schritt weiter ist der Gemeinderat seit der jüngsten Sitzung.

Steinmetz Thomas Bartl stellte das Projekt noch einmal vor - insbesondere, wie er sich die Gestaltung der Urnengrabplatten vorstellt. Insgesamt vier Modelle wurden präsentiert, dazu verschiedene Schriftarten. Der Gemeinderat entschied sich deutlich für dunkle Granitsteine, die schräg hinter den bestatteten Urnen aufgestellt werden sollen. Freilich sind die Platten bei Einzel- und Doppelgräbern unterschiedlich groß - ansonsten soll alles gleich aussehen.

Inmitten der kreisrunden, im Durchmesser 30 Meter großen Anlage wird außerdem eine Stele aufgestellt. "Das ist ein in der Mitte aufgestellter Zylinder mit einer Bronzeplatte an der Spitze", erklärte Bartl bei der Vorstellung. Das Besondere daran ist, dass man vom nördlichen Punkt des Urnenfeldes durch die Stele auf die Eglinger Kirche schauen kann. Auch dieser Vorschlag fand im Gemeinderat mit elf Ja-Stimmen eine deutliche Mehrheit. Diskussionen gab es lediglich um den Vorschlag, vor den einzelnen Gräbern kleine Weihwasserkessel zu erlauben. Die Mehrheit entschied sich letzten Endes aber dafür, sie zentral aufstellen zu lassen.

Bauschutt-Container Der Bauschutt-Container im Wertstoffhof in Heinrichshofen sorgt wieder für Diskussionen. Dort funktioniert die Trennung zwischen reinem Bauschutt und anderen Dingen, wie etwa Fliesen, offenbar nur mäßig. "Ich habe mit den Leuten am Wertstoffhof gesprochen, die haben mir gesagt, das geht so nicht", berichtete Bürgermeister Leonhard Wörl am Freitagabend dem Gemeinderat. Er machte noch einmal klar, dass man für ungetrennten Bauschutt eigentlich einen Container aufstellen müsste, der 1100 Euro kosten würde. Der Vorschlag, die Menschen nun verstärkt abzukassieren, stieß beim Rathauschef auf wenig Begeisterung. "Die Bürger motzen ohnehin schon wegen der Preise." Der Gemeinderat entschied deshalb, dass man nun eine andere Lösung suchen soll, die zudem noch kostenneutral sein soll. (unz)

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