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Verständlicher Verzicht auf Gemeinderatsmandat

Verständlicher Verzicht auf Gemeinderatsmandat
Kommentar Von Dominic Wimmer
24.05.2020

Die Kommunalwahlen sind längst Geschichte, die neuen Gremien im Landkreis Landsberg haben schon mindestens einmal getagt. Dass es auch Verzicht auf Ämter gibt, kann LT-Redakteur Dominic Wimmer nachvollziehen.

Viele neue Gesichter, neue Mandatsträger und neue Posten: Die meisten der im März neugewählten Gemeinderäte im Landkreis Landsberg haben bereits mindestens einmal getagt. Viele Kommunalpolitiker betreten Neuland, sei es als neues Gemeinderatsmitglied oder neuer Bürgermeister. Zweifelsohne hat es im ersten Wahlgang und auch in der Stichwahl faustdicke Überraschungen gegeben. Zum Beispiel bei der Bürgermeisterwahl in Scheuring. Dort musste Amtsinhaber Manfred Menhard nach 18 Jahren seinen Posten räumen und für Nachfolger Konrad Maisterl Platz machen.

Dass Menhard sein Gemeinderatsmandat nicht angenommen hat, kann man nachvollziehen. Genauso wie der abgewählte Landsberger Oberbürgermeister Mathias Neuner im Stadtrat lehnte er einen Platz am Ratstisch ab. Auf der einen Seite bedeuten Abwahl und Machtverlust immer eine Enttäuschung für die Betroffenen. Auf der anderen Seite wäre es auch unangenehm, unter dem Vorsitz des Wahlsiegers als einfaches Gemeinderats- oder Stadtratsmitglied an Sitzungen teilzunehmen.

Lesen Sie auch:Der neue Bürgermeister bekommt neue Stellvertreter

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