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Verstand vor Frömmigkeit

Verstand vor Frömmigkeit
Kommentar Von Thomas Wunder
06.05.2020

Bald dürfen die Gläubigen wieder in die Kirchen, um mit Priestern Gottesdienste zu feiern. Allerdings ist das noch längst keine Rückkehr zur Normalität - im Gegenteil, wie LT-Redakteur Thomas Wunder meint.

Es sind deutliche Worte, die Dekan Oliver Grimm aus dem Fuchstal findet. Sein Appell an die Gläubigen, aufgrund der Corona-Krise Verstand vor Frömmigkeit zu setzen, mag manchen Gläubigen verschrecken, ist aber nur allzu verständlich.

Die Heilige Kommunion gibt es vorerst nicht

Denn viele Kirchgänger haben sich wohl zu früh gefreut, als es hieß, Gottesdienste könnten wieder gefeiert werden. Die Corona-Auflagen machen eine Rückkehr zur Normalität nicht möglich. In Kirchen, in denen an guten Tagen an die 300 Besucher Platz haben, finden jetzt nur noch 30 Einlass. Es herrscht Maskenpflicht, es wird weniger gesungen und der Empfang der heiligen Kommunion ist wohl auch erst wieder ab Christi Himmelfahrt (21. Mai) möglich.

Sicherheit geht vor

Für die Pfarreien im Landkreis Landsberg wird es in den nächsten Wochen nicht einfach. Sie müssen entscheiden, wer einen Gottesdienst besuchen darf, und wer nicht. Dabei sind sie auf das Verständnis der Gläubigen angewiesen. Niemand ist verpflichtet, die heilige Messe mitzufeiern und es gibt Alternativen im Internet. Denn wie im Alltag auch, gilt in den Kirchen: Sicherheit geht vor. Daran sollten sich die Gläubigen halten. Zu ihrem Schutz und zum Schutz der anderen.

Lesen Sie dazu auch: Mit Eintrittskarte in den Gottesdienst

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